Es war ein spannendes Rennen bei der PWA Tour in Dänemark. Bei wechselnden Windverhältnissen lieferten unsere Fahrer ihr Bestes. Am Ende belegte Julien Quentel SXM421 einen hervorragenden 4. Platz, Ben van der Steen Ned57 wurde 11. Congrats!

INTERVIEW MIT JULIEN QUENTEL


Hey Julien, zunächst einmal Glückwünsche zu deinem 4. Platz beim PWA Worldcup in Hyide Sande. Wie fühlst du dich damit?

Ich bin sehr glücklich mit meiner Leistung, besonders nach einer ganzen Woche voller Rennen. Wir hatten viele wechselnde Bedingungen mit flachem und unruhigem Wasser, schwachem und starkem Wind. Als ich zum Wettbewerb kam, wusste ich schon, dass ich ein gutes Ergebnis brauche, um damit einen anderen Wettbewerb zu streichen, sodass ich auf ein gutes Gesamtranking komme. Und genau das tat ich auch, bisher bin ich auf dem 4. Platz. Am Ende war ich sehr konzentriert und habe alles gegeben.

Was sind für dich die Schlüsselkomponenten, um beim Start erfolgreich zu sein?

Ich denke man muss wirklich an seine Fähigkeiten glauben und im richtigen Moment da sein. Ich habe eine Menge Aufwand in mein Training gesteckt und fühle mich mit meinem Equipment aktuell sehr wohl.
Bei den meisten Eliminations habe ich mein GS-R 5,0qm und 7,1qm Segel mit dem kleinen Board benutzt. Ich hatte eine erstaunliche Geschwindigkeit und genoss die Zeit auf dem Wasser.
Ich habe das Gefühl, dass ich bei anspruchsvolleren Bedingungen noch besser abschneiden kann – Windböen mit unruhigem Wasser. Das ist wie beim Motor Cross, wenn man ständig reagieren und sich anpassen muss.

Was sind deine taktischen Überlegungen, wenn es darauf ankommt, es in die nächste Runde zu schaffen?

Ich bin ziemlich zuversichtlich in Bezug auf meine Halsen und meine Starts sind meistens ziemlich konstant. Selbst wenn ich einen schlechten Start hatte, weiß ich, dass ich viele Jungs auf der Strecke überholen kann. Ich schaue nach Lücken und Abständen und habe eine klare Vision zu gewinnen.

Was würdest du Hobby-Racern empfehlen, die ihre Slalom Skills verbessern wollen?

Ich bin der Meinung, dass es viel wichtiger ist die Halsen zu üben als sich zu stark auf die Ausrüstung zu konzentrieren. Es dauert sehr lange, um ein kleines bisschen mehr Geschwindigkeit zu bekommen. Man muss seine Finnen, das Board, den Mast und die Segel jahrelang verfeinern. Letztendlich macht man viel schneller Fortschritte, wenn man sich zwei Bojen nimmt und den ganzen Tag mit einem Freund Halsen übt.

Welche Pläne hast du für die nächsten Wochen bis zum Final PWA Slalom Event in Noumea?

Ich fliege heim nach St. Martin um einen Monat lang zu trainieren und fliege dann drei Wochen vorher nach Noumea um mich vorzubereiten. Ich mag die Bedingungen dort sehr und vielleicht habe ich sogar Chancen auf einen Platz auf dem Podium. Ich freue mich wirklich auf den Wettbewerb.

Bilder : © CARTER / PWAWORLDTOUR.COM

JULIEN'S WORLD CUP SET UP