BOW | INNOVATIVE SAIL CONCEPT

Mit dem BOW Segel stellt das GUNSAILS R&D Team ein völlig neues Konzept im Segeldesign vor. Innerhalb von 2 Jahren kontinuierlicher Entwicklung ist es Pieter Bijl und Renato Morlotti gelungen, diese innovative Idee in einem Segel zu realisieren. Das BOW bringt neue Dimensionen in Handling und Windrange mit sich und zeigt eine einzigartige Effizienz. Mit seinen adaptiven Fähigkeiten liefert das BOW konstante Power und mühelosen Vortrieb über eine riesige Windrange.

Das Segel eignet sich nicht nur perfekt zum Foilen, sondern vermittelt auch ein neues Gefühl des Windsurfens auf einem Freerace- oder Slalomboard. Zu diesem innovativen Konzept gehört auch der speziell entwickelte BOW FLEX Mast in Kombination mit einer Rotations-Mastmanschette.


DAS BOW KONZEPT

Das BOW Konzept basiert auf einer neuen Segeloutline mit einer extremen Biegelinie im Top. Diese Biegelinie wird durch den BOW FLEX Mast ermöglicht. Durch die geringe Vorlieksspannung und die innovative Formgebung weist das Segel grundsätzlich kein Loose Leech auf. Im Folgenden wird die Funktionsweise des Bow Konzepts detailliert erläutert.


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DAS BOW PROFIL

Dank einer speziellen Mastmanschette, die es dem Mast ermöglicht, innerhalb des Gabelbaums zu rotieren, kann sich der Mast im Inneren des Segels drehen. Diese Drehbewegung gibt dem Segelprofil eine neue Art der Anpassungsfähigkeit. Im Gegensatz zum Loose Leech Konzept, wo nur ein kleiner Teil des Achterlieks twistet, dreht und twistet hier der gesamte obere Teil des Segels. Wenn sich die Windstärke und damit die Windlast im Segel vergrößert (high loading), dreht sich der obere Bereich des Segels nach Lee und das Profil adaptiert sich somit dynamisch.
Dabei bleiben die Haltekräfte am Gabelbaum gleich. Lediglich das Profil passt sich an die höhere Windstärke an. Nimmt der Wind und damit die Last im Segel ab (low loading), dreht sich das Segel wieder in seine Ausgangsposition zurück. Jetzt wird die geringere Windenergie durch das effizientere Profil, dank des straffen Achterlieks, kompensiert. Der Vortrieb sowie die Haltekräfte bleiben auch hier gleich. Diese Fähigkeit erleichtert das Handling enorm und vereinfacht zusätzlich das
Höhelaufen. Die beschriebene Anpassung des BOW ist dynamischer und effektiver als der Mechanismus des Loose Leech. Durch die definierte Abrisskante an der Leech bleiben auch das Flattern und die damit verbundenen kleinen Strömungsabrisse des Profils aus.


FAZIT
Ähnlich wie ein Loose Leech Segel reguliert sich das Bow eigenständig in Böen und Windlöchern, allerdings ist die jeweils zur Verfügung stehende Fläche größer und effizienter. Dadurch deckt es in der Summe einen deutlich größeren Windbereich ab. Für den Windsurfer führt diese Fähigkeit zu einem mühelosen und komfortablen Windsurferlebnis, gepaart mit der Performance und dem Vortrieb eines Camber Segels.
Durch seinen kontinuierlichen Drive und das federleichte Handling ist das Bow Segel prädestiniert zum Foilen.


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TENSION TRIANGLE

Die Grundlage eines jeden Segeldesigns basiert auf einem Tension Triangle, welches zwischen dem Schothorn, dem Top und dem Mast entsteht. Dies ist auch der Bereich, den der Surfer am Gabelbaum aktiv kontrolliert. Durch die Outline des Bow Segels und das weit nach hinten gebogene Top vergrößert sich die Fläche innerhalb des Dreiecks. Demnach vergrößert sich der vom Windsurfer kontrollierbare Bereich des Segels, was zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz führt. Ein BOW Segel kann also im Vergleich zu einem Loose Leech Segel in einer kleineren Größe gewählt werden.

RELEASE AREA

Jedes der heutigen Segel besitzt die Fähigkeit, sich in einem gewissen Maß an die vorherrschende Windstärke anzupassen. Die Fläche, die es ermöglicht, die Last aus dem Segel zu nehmen, wird als Release Area bezeichnet. Hier in Blau gekennzeichnet. Durch die Drehung des Bow Segels, die durch den rotierenden Mast zustande kommt, wird die Release Area deutlich vergrößert und ragt weit ins Segelprofil hinein. Im gekennzeichneten Bereich verändert sich das Profil abhängig von der Windstärke. Genau diese verhältnismäßig größere Fläche ermöglicht die einzigartige Anpassungsfähigkeit des Segels. Dabei bleibt jedoch der größte Teil der Release Area innerhalb des Tension Triangle, d.h. obwohl sich das Profil kontinuierlich anpasst, behält es seine Effizienz und lässt sich mühelos durch den Surfer kontrollieren.


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