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FLATWATER SEGEL

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FLACHWASSER SEGEL

Um es gleich vorweg zu sagen, du kannst mit JEDEM Windsurfegel über flaches Wasser surfen. Wenn wir hier von Flachwasser Segeln sprechen, sehen wir sie in der Abgrenzung zu den Wave Segeln oder den Cross Over Segeln, einer Mischform zwischen Wave und Flachwasser Einsatz.

Welche Arten von Flachwasser Segeln gibt es?

Als Grobeinteilung kann man Segel mit Camber und camberlose Segel unterscheiden.
Camber sind „Profilzangen“, die sich in Verlängerung der Segellatte am Mast abstützen und dem Segel im Bereich der Masttasche eine Vorprofilierung verschaffen. Das Segel hat dadurch bereits einen Bauch, sprich ein volleres Profil, und kann somit etwas früher Angleiten als ein camberloses Segel. Weiterhin stabilisieren die Camber das Profil auch bei zunehmendem Wind, Cambersegel sind dadurch länger zu kontrollieren. Im Gegenzug muss man ein paar Abstriche im Handling in Kauf nehmen. Die Rotation des Segels ist deutlicher zu spüren und die Camber brauchen auch etwas Platz in der Masttasche, diese fällt breiter aus und kann mehr Wasser aufnehmen, was den Schotstart erschwert.
Eine weitere Einteilung ergibt sich aus der Windsurf Disziplin, hier unterscheidet man zwischen Freeride Segel, Freerace Segel und Race Segel, neuerdings kommen auch Foil Segel dazu.

Freeride Segel

Ohne Camber sind sie die erste Wahl für den Windsurf Ein- und Aufsteiger. Du hast gerade deinen VDWS-Surfschein absolviert und suchst ein Einsteigersegel für den See? Dann nimm ein camberloses Freeridesegel. Aber auch für den erfahrenen Windsurfer, der komfortabel und stressfrei übers Wasser gleiten will, sind diese Segel ideal. Freeridesegel gleiten gut an, sind einfach im Handling und da sie meist zwischen fünf und sechs Segellatten haben auch nicht allzu schwer. In unserer Palette wäre das Stream, aber auch das Torro FR hier ein passendes Einsteigersegel.
Wer es etwas sportlicher möchte und auch schon etwas mehr Surferfahrung gesammelt hat, kann auch zu einem Freeridesegel mit Cambern greifen, der Performance Freeride Variante. Hier ist das Sunray die erste Wahl. Dem reinen Einsteiger würden wir allerdings kein Cambersegel empfehlen.

Freerace Segel

Diese Segel Kategorie ist deutlich sportlicher und auf mehr Fahrleistung und Geschwindigkeit ausgelegt als die Freeridesegel. Manchmal sind die Übergänge fließend. Das GUNSAILS Rapid z.B. ist wegen seiner sportlichen Fahrleistungen und dem hohen Top Speed in der Kategorie Freerace. Da es aber ohne Camber auskommt, ist das Manöverhandling auch für einen Aufsteiger kein Problem.
Generell haben Freerace Segel ein steiferes Segelprofil mit mehr Segellatten und können dadurch auch stärkeren Wind besser in Geschwindigkeit umsetzen.
Unser Freerace Segel Vector geht mit seiner breiteren Masttasche und den drei Cambern schon in Richtung eines reinen Racesegels, bringt dennoch genug Fahrkomfort und Handling mit sich, dass es noch als Freerace Segel durchgeht.
Wer sich für ein solches Segel entscheidet, sollte auch das entsprechende Freerace Board oder Slalom Board benutzen, um das volle Potential auszuschöpfen.

Race Segel

Die Formel 1 des Windsurfens, für Ein- und Aufsteiger nicht geeignet. Diese Segel werden bei Slalom Races von den Surf Profis gefahren, für Weekend Hobby Racer sind Freerace Segel deutlich besser.
Race Segel, auch als Slalom Segel bezeichnet, haben drei und mehr Camber und eine sehr breite Masttasche. Dadurch sind sie über einen maximalen Windbereich fahrbar und entwickeln ihr wahres Potential, wenn der Normalsurfer schon die nächst kleinere Segelgröße wählen würde. Der Segeldruckpunkt bei Racesegeln ist wie einzementiert und Böen stecken diese Segel durch einen ausgeprägten Twist (Loose Leech) unbeeindruckt weg. Hier geht es um maximalen Vortrieb und maximale Geschwindigkeit, das GUNSAILS GS-R ist ein typischer Vertreter dieser Kategorie.
Der Nachteil bei Racesegeln liegt für den weniger engagierten Windsurfer im Handling und auch im Aufbau. Durch die breite Masttasche wird der Wasserstart und Schotstart deutlich schwerer. Die hohe Vorlieksspannung erfordert beim Trimm mehr Kraft, für den Ungeübten oft nur mit einer Trimmkurbel zu bewältigen.
Da die PWA Worldtour Profis ihre Segel meist nach einer Saison verkaufen, ist der Markt an gebrauchten Surfsegeln dieser Kategorie gut gefüllt und für den Ein- und Aufsteiger vielleicht verlockend. Also Achtung beim Segelkauf, hier sollte man sein Surfniveau bei sich selbst ganz ehrlich hinterfragen. Wie in jedem guten Surfshop beraten wir dich gerne persönlich am Telefon oder per E-Mail.

Foil Segel

Der neue Trend im Windsurfen heißt Foilen. Fast lautlos einen halben Meter und mehr übers Wasser gleiten, nur auf dem sogenannten Foil gestützt. Prinzipiell kann man das am Anfang mit jedem Surfsegel ausprobieren. Wer aber den Vorteil des Foilens, nämlich bei wenig Wind so früh wie möglich zu gleiten, voll ausschöpfen will, kommt um ein spezielles Foilsegel nicht herum. Diese Segel haben etwas weniger Loose Leech und mehr Fläche im Segelfuß, da sie auch aufrechter gefahren werden. Außerdem müssen sie noch leichter rotieren, da der Winddruck bei Leichtwind geringer ist und man beim ruckartigen Shiften auf einem Foil eher aus dem Gleichgewicht kommt, als auf einer normalen Finne, wo das gesamte Board im Wasser liegt.

Alternativen zu Flachwassersegeln

Wie eingangs erwähnt, kann man auch jedes andere Segel auf flachem Wasser nutzen. Bei Sturm werden meist kleine Wavesegel eingesetzt. Cross Over Segel wie das Torro funktionieren auch sehr gut auf Flachwasser und haben zusätzlich den Vorteil, dass man mit ihnen auch in der Welle surfen kann. Alleine aus der Größenverfügbarkeit der Wave und X-Over Segel ergibt sich aber schon, dass ab ca. 7qm Segelfläche ein reines Flachwassersegel angesagt ist.

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