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SEAL 2025

Core Wave Segel
Ab 415,00 € regulärer Preis 489,00 €
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Kraftvoller Drive und präzise Kontrolle
Das SEAL 2025 bietet dir ein unvergleichliches Erlebnis auf dem Wasser – ob in Big Waves oder Small Waves. Dank der um 4 cm verkürzten Gabelbaumlänge ist das Segel jetzt noch kompakter und drehfreudiger, sodass du in schnellen Manövern immer die Oberhand behältst. Ob beim Rausfahren über die Welle oder beim Wellenabreiten: Das SEAL liegt stabil und kontrolliert in der Hand und bleibt dabei überraschend leicht.

WindsurfWindsurf

Key Facts
- Neue Outline: Kürzerer Gabelbaum für kompaktere, drehfreudigere Manöver
- Neue Schothornverstärkung: Optimierte Kraftverteilung für maximale Stabilität
- 100 % X-Ply / Square-Ply und Kevlar Warp Laminate für extremste Beanspruchung
- Großer Einsatzbereich: Ausgezeichnete Windrange für verschiedenste Bedingungen
- Perfekte Mischung aus Drive und Neutralität: Ideal für kraftvolles Wellenabreiten und maximale Kontrolle
- Nur RDM-kompatibel

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Effizienz trifft Stabilität
Das SEAL 2025 punktet mit hoher Effizienz und Stabilität. Schon bei leichtem Wind sorgt es für kraftvollen Vortrieb, der dir hilft, schnell ins Gleiten zu kommen. Die neue, großflächige Schothornverstärkung verteilt die Kräfte optimal und die neuen „Mini-Battens“ garantieren ein harmonisches Achterliek, sodass das Segel auch bei böigem Wind kontrolliert bleibt.

Flexibel und vielseitig
Egal ob Springen oder Surfen – das SEAL 2025 zeigt sich als vielseitiges und gutmütiges Segel. Selbst bei starkem Wind bleibt der Druckpunkt stabil und verlangt kaum Nachtrimmen.

Perfekte Balance aus Drive und Neutralität
Das SEAL ist für seine Balance zwischen Drive und Neutralität bekannt. Der Druckpunkt bleibt stabil, während das Segel bei Bedarf schnell auf neutral schaltet. Diese Eigenschaften ermöglichen dir maximale Freiheit in deinen Manövern.

Leichtgewicht und Langlebigkeit
Gefertigt aus hochwertigen Materialien wie X-Ply / Square-Ply und Kevlar Warp Laminate ist das SEAL 2025 nicht nur außergewöhnlich leicht, sondern auch extrem langlebig. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung und verlängert die Lebensdauer selbst bei intensiven Sessions.

Dein idealer Allrounder
Ob du gerade erst in das Waveriding einsteigst oder schon ein erfahrener Rider bist – das SEAL 2025 bietet dir die perfekte Mischung aus Stabilität und Dynamik, sodass du bei allen Bedingungen sicher auf dem Wasser bist und neue Grenzen setzen kannst.

 

RE-SEAL

Recycled Windsurf Sail

 

Das RE-SEAL besteht je nach Größe bis zu 75 % aus Polyesterfolie aus recycelten PET-Flaschen. Durch die Verwendung von recyceltem Material beinhaltet jeder Quadratmeter ca. 10 recycelte PET-Flaschen, wodurch sich in der Materialherstellung zusätzlich 400 g CO2 pro m² einsparen lassen. Was Design, Ausstattung und Performance angeht, steht das RE-SEAL dem SEAL in nichts nach und wird wie gewohnt dem Gunsails Qualitätsversprechen gerecht.

TECH SPECS

Größe
Gabel
cm
Vorliek
cm
Latten Top IMCS Mastempfehlung Mast
cm / Ø
Gewicht
Kg
3.2 143 345 4 vario 15 Expert/Select 340/370 RDM 2.68
3.5 145 351 4 vario 15 Expert/Select 340/370 RDM 2.76
3.7 147 362 4 vario 15 Expert/Select 340/370 RDM 2.84
4.0 149 369 4 vario 15 Expert/Select 340/370 RDM 2.88
4.2 152 379 4 fix 15-18 Expert/Select 370/340 RDM 2.90
4.5 156 384 4 fix 16-18 Expert/Select 370 RDM 3.01
4.7 161 398 4 vario 16-19 Expert/Select 370/400 RDM 3.23
5.0 166 411 4 fix 18-20 Expert/Select 400 RDM 3.29
5.3 171 418 4 fix 18-20 Expert/Select 400 RDM 3.38
5.7 176 428 4 fix 18-20 Expert/Select 400 RDM 3.39

KEY FEATURES

Windsurf Sail Features

TECHNOLOGY

TESTBERICHTE

Testbericht Windsurf Segel Surf Magazin Test Wave Seal

WIND NEWS // SEAL 5.7 // SUMMER EDITION 2025

Ich bin mir vollkommen bewusst, dass es für viele ein schwieriger Gedanke ist, bei Wellen über Segelgrößen jenseits der 5.0 nachzudenken und dass die Größe 5.7 im Allgemeinen eher für hochgezogene Augenbrauen sorgt. Aber wenn der Wind über lange Zeit nicht über 18 Knoten hinauskommt und das Meer trotzdem nicht zur Ruhe kommt und immer mindestens zwei Meter Welle liefert, wenn nicht sogar mehr … dann muss man Kompromisse akzeptieren – oder zu Hause bleiben und stricken. 

So ist es bei mir: Hier in Sal, wo ich lebe, bietet die auf Afrika ausgerichtete Küste im Frühjahr und Spätsommer oft Bedingungen aus einer Zwischenwelt, die sich jedoch – mit der richtigen Ausrüstung – in etwas Wunderbares verwandeln können. 

Von Ende April bis Ende Juni, wenn der winterliche Spaß auf den Spots im Nordwesten vorbei ist, kann man eine endlose Reihe an Sessions am Kite Beach (der Heimat der Cousins mit Beutel und Pumpe …) sammeln, die sowohl zum Springen als auch zum Wellenreiten taugen. Klar, man kann sich side- oder side-off-Winde, kleine Segel und lange Wellenzüge, die über tausende Kilometer auf eine felsige Küste treffen, hier abschminken … Die Bedingungen sind eher europäisches Side-On, oft Side, was aber mit Waveboards um die 90/100 Liter und Segeln zwischen 5.2 und 5.9 – natürlich ebenfalls Wavesegel – richtig Spaß machen kann. 

Die Urlaubsatmosphäre an Land darf nicht täuschen: Der kilometerlange Strand mit hellem Sand, das Zentrum von Mitu und Djo mit Restaurant und anderen Annehmlichkeiten bilden zwar eine traumhafte Kulisse, doch der Spot selbst liegt mir besonders am Herzen. Ein bisschen wie Barbados … gleiche Mauern, gleiche Wasserqualität und schöne Wellen zum Surfen und Springen. 

Man braucht nur große, leicht angleitende Wave-Ausrüstung. Da ich mir ein neues 5.7er zulegen musste und den ganzen alten Kram aussortiert habe, habe ich mich für das 5.7er Seal von GunSails entschieden. Die Wahl fiel darauf, weil nur noch wenige Marken diese Größe anbieten, die man noch mit einem 400er Mast fahren kann (in letzter Zeit gibt es ja den leichten Trend zu längeren Masten …). Als alter, müder Mensch gefällt mir das allerdings gar nicht und bringt so ziemlich alle Gewissheiten der letzten Jahre ins Wanken. 

Zum ersten Mal am Strand ausgerollt (und die folgenden zehn Minuten damit verbracht, dem Seidenpapier der Verpackung über den ganzen Strand hinterherzujagen …) wirkt das Seal sofort sehr hochwertig verarbeitet, mit perfekten Nähten, tollen Verstärkungen und modernen Materialien – was im Jahr 2025 tatsächlich nicht selbstverständlich ist. Besonders die Entwicklung neuer Materialien hat es ermöglicht, die Verstärkungen an strategischen Punkten zu platzieren, ohne das Segel unnötig zu beschweren (auch das keineswegs selbstverständlich – ich hatte die Möglichkeit, zahlreiche Produkte vieler anderer Marken zu testen!). 

Das Ergebnis ist ein sehr leichtes Vier-Latten-Segel; diese Leichtigkeit spürt man sofort am Strand, und sie bestätigt sich auch auf dem Wasser dank eines modernen Designs. Das große Dacron-Paneel am Masttaschenrand verleiht dem Segel enorme Geschmeidigkeit, die Kurve der Masttasche ist nahezu perfekt und die Rotation der Latten – obwohl sie gegen den Mast drücken, um mehr Profil zu erzeugen – ist schlicht unglaublich, fast so, als würden die Latten gar nicht existieren. 

Das Segel wird mit einem 400er Mast und 29 cm Verlängerung aufgeriggt. Bei der Suche nach der perfekten Einstellung ist mir aufgefallen, dass der Spielraum an Schothorn und Unterliek sehr gering ist: etwa 3 cm zwischen Minimum und Maximum am Downhaul und nicht mehr als 5 cm am Outhaul. Man muss daher gut aufpassen, denn die Trimm-Einstellung ist äußerst feinfühlig. Die FRED Markierung im Segeltopp habe ich ehrlich gesagt gar nicht berücksichtigt, da ich mich ausschließlich auf meine Erfahrung gestützt habe. 

Bei der ersten Ausfahrt habe ich einen der beiden von GunSails empfohlenen Masten genutzt, den Expert 400/19 RDM, ein 70%-Carbon. Im Katalog gibt es auch den Select 400/19, ebenfalls RDM und mit 100% Carbon, der rund 150 Gramm leichter ist – 1,59 kg gegenüber 1,75 kg beim Expert. Bei der zweiten Ausfahrt habe ich einen Ezzy RDM 100% Carbon, ebenfalls Constant Curve, verwendet – und dieses Setup hat mir deutlich bessere Ergebnisse geliefert als die Kombination der ersten Session. 

Trotz der Größe handelt es sich bei dem Seal um ein Wavesegel für eher side-orientierte Bedingungen: Wer volle Low-End-Power für europäische Bedingungen oder für schwerere Surfer erwartet, sollte sich vielleicht eher einem kraftvolleren Segel wie das Horizon (um bei GunSails zu bleiben) oder sogar das Torro zuwenden, die unten herum etwas mehr Schub liefern. 

Das Seal ist dafür gemacht, auch bei leichtem Wind zu surfen – aber eben mit einer Welle, die hilft, Geschwindigkeit aufzubauen. Auf dem Wasser bietet sie ein superweiches Feeling sowohl auf Amwindkurs als auch beim Wellenreiten: Die Leichtigkeit ist gerade in der Welle deutlich spürbar, beinahe als wäre das Segel einen halben Quadratmeter kleiner. 

Wenn der Wind gelegentlich unter eine gewisse Schwelle fällt, die Welle jedoch gut bleibt, merkt man das fehlende Low-End etwas, aber mit ein paar Pumpstößen geht das Board sofort wieder los und kommt wieder ins Laufen. 

Alles in allem ein hervorragendes, modernes Segel, exzellent verarbeitet, mit Top-Materialien, schönen Details, gutem Design und wie üblich zu einem unschlagbaren Preis (aktuell ist das Seal 5.7 bei GunSails für 499 Euro im Angebot). 

Die einzigen Kritikpunkte, die ich nennen würde, sind … die geringe – wenn nicht fast nicht vorhandene – Farbauswahl und eben der etwas fehlende Schub im absoluten Low-End. Ich denke, ich werde noch andere Masten ausprobieren, um zu sehen, ob sich noch etwas mehr herausholen lässt. 

Bevor ich diesen Test abschließe und um meine vorherige Bemerkung zur Farbauswahl etwas zu relativieren: Es gibt auch das Re-Seal, mit dem grünen Look, hergestellt aus einer Polyesterfolie, die je nach Größe zu bis zu 75 % aus recycelten PET-Flaschen besteht. Design, Eigenschaften und Leistung des Re-Seal sind identisch mit dem normalen Seal, aber mein Kumpel Smink, der seit Längerem ein Set nutzt, hat mir viel Positives berichtet … seiner Meinung nach hat das Re-Seal etwas mehr zu bieten – sowohl in puncto Feeling als auch in Haltbarkeit! 

Wie auch immer: Das Seal hat den Test bestanden – mühelos und mit guten Noten! 

Stärken: 
echtes Wavesegel, Preis-Leistung, Verarbeitung, 
kontrollierbar/stabil, weiches Feeling, Neutralität beim Surfen, 
präzise und gut manövrierbar in der Welle  

Schwächen: 
wenig Zug im unteren Windbereich 

Getestete Größe: 428 cm 
tatsächliches Trim: 400 + 28 cm (+/- 2 cm) 
Gabelbaumlänge: 176 cm 
Gewicht: 3,7 kg 
Idealer Mast: Expert/Select 400/19 RDM 
Kompatibler Mast: Carbon RDM 400/19 
Getesteter Mast: Expert 400/19 RDM 
Latten: 4 + 3 Mini-Latten 
Top: fest 

Testbericht Windsurf Segel Surf Magazin Test Wave Seal

PLANCHE MAG // SEAL 4.5 2025

Sanfte Kraftentfaltung 
Mit neuer Outline und einer um 4 cm kürzeren Gabelbaumlänge präsentiert sich das Seal / Re Seal (Es besteht zu bis zu 75 % aus recycelter Polyesterfolie) 2025 überarbeitet und wurde im Schothornbereich sowie im Profil mit zusätzlichen Verstärkungen versehen. Zwei Mini-Latten am Achterliek ergänzen das Setup. 
 
AUF DEM WASSER 
Etwas weniger leicht als andere Modelle in diesem stark besetzten Testfeld – ohne wirklich schwer zu sein – entfaltet das neue Seal eine angenehm sanfte Kraft, unterstützt durch das Dacron-Mastpanel. Es liegt auf beiden Händen gut ausbalanciert und bietet beste Voraussetzungen, um bei Onshore-Bedingungen zügig ins Gleiten zu kommen, sauberen Vortrieb zu entwickeln und schnell wieder Höhe zu laufen. 
Im Vergleich zu anderen wirkt das Seal insgesamt etwas gelassener – sowohl in der Beschleunigung als auch im dreidimensionalen Bewegungsraum. Das kommt einer kontrollierten, vertrauenerweckenden Fahrweise zugute – egal ob in der Welle oder bei Starkwind – dank stabiler Profilführung und reduziertem Zug auf der hinteren Hand. 
Beim Wellenreiten punktet das Segel mit gutem Gleichgewicht und einer spürbaren Weichheit, die das Fahrverhalten und die Zugspitzen angenehm entschärfen – ideal für saubere, flüssige Turns. Die Neutralität lässt sich gut über den Zug auf der hintere Hand  dosieren, je nach Spot oder Körpergewicht – und schon mit mittlerem Trimm erreicht man eine breite Windrange. 
Zwar bietet es nicht ganz das Maß an ultradirekter Reaktivität und Leichtgewicht mancher Konkurrenten, doch die ausgewogene Kraftverteilung und ruhige Performance bei Böen und Kabbelwasser machen das Seal zu einem verlässlichen Allrounder. 
 
FAZIT 
Etwas zurückhaltender auf der hinteren Hand und zugleich besser manövrierbar, bietet das Seal 2025 nochmals mehr Stabilität. Eine echte Plug-&-Play-Lösung mit guter Gleitfreude und ausgeglichener Kraftentfaltung – universell einsetzbar für Hardcore-Wave genauso wie Bump & Jump, und das zu einem sehr attraktiven Preis. 
 
Pluspunkte: 
• Preis 
• Große Windrange 
• Kombination aus Stabilität und Wendigkeit 
• Hoher Fahrkomfort 
• Gutes Verhältnis zwischen Power und Neutralität 
 
Minuspunkte: 
• Etwas weniger leicht und reaktiv für leichte Fahrer 

Testbericht Windsurf Segel Surf Magazin Test Wave Seal

SURF // SEAL 4.5 Jan - Feb 2025

Das Gabelbaummaß wurde im Vergleich zum Vorgängermodell um rund vier Zentimeter gekürzt, um dem Segel mehr Agilität zu verleihen, das Achterliek wird zwischen den beiden oberen Latten jetzt von zwei Minibattens stabilisiert. Auch beim Masttaschenmaterial und der Schothorn-Verstärkung sowie am Mastprotektor und den Nähten will der Hersteller nachjustiert haben, um diese Stressbereiche robuster zu gestalten. Das Seal richtig aufzuriggen ist überaus einfach - die Trimmmarkierung im Topp hilft zuverlässig beim Finden des richtigen Setups. Gut gelungen sind auch die übrigen Features, der Protektor ist lang genug und lässt sich passabel klappen. Das Seal generiert seinen Vortrieb ebenfalls aus einer weit geschnittenen Masttasche. Auf-grund der etwas kürzeren Gabel ist das 2025er-Modell beim passiven Angleiten zwar nicht ganz so kraftvoll wie der Vorgänger, trotzdem gehört das Segel innerhalb der Gruppe nach wie vor zu den guten Gleitern. Erfreulicherweise muss man sich um den richtigen Trimm wenig kümmern: Einfach die Vorliekspannung gemäß der Trimmmarkierung einstellen und an der Gabel nur moderat durchziehen - so geriggt hat das Segel eine große Windrange. Auf der anderen Seite profitiert das Konzept von den Design-Änderungen in Form eines verbesserten Handlings: Das Seal liegt ausgewogen und sehr druckpunktstabil in den Händen, starke Böen ignoriert es mit stoischer Gelassenheit, ohne dass der Druckpunkt auf Wanderschaft geht. In Manövern, wenn man beispielsweise das Segel in der Halse schiftet oder rotieren lässt, wirkt das neue Seal eindeutig agiler und spielerischer als beim letzten Test. Gleiches gilt für Sprünge und Loop-Varianten. Beim Wellen-abreiten punktet das Seal mit einer kraftvollen, aber durchaus ausgewogenen Charakteristik: Es bietet guten Drive, um auch bei drucklosen Wellen oder wenig Wind mit genügend Speed beim Cutback anzukommen, glänzt aber auch in druckvollen Sideoffshore-Wellen mit passabler Neutralität. 

  

SURF-FAZIT Das Seal entpuppt sich 2025 als deutlich ausgewogener und spielerischer und damit auch für anspruchsvolle Wavesurfer wieder besser geeignet. Trotzdem bleibt es dank guter Gleitleistung, viel Kontrolle und erfreulich geringer Trimmsensibilität nach wie vor ein Tipp als Starkwindsegel fürs Flachwasser. 

  

+ Windrange, Ausgewogenheit 
o ./. 
-  ./. 

Testbericht Windsurf Segel Surf Magazin Test Wave Seal

WINDSURF UK // SEAL 4.7 2025

DER ÜBERBLICK: Die Power und die präzise Kontrolle des SEAL belohnen den Fahrer mit einem spielerischen, reaktionsfreudigen Rigg, das sich durch manöverorientiertes Segeln auszeichnet. Das SEAL ist in der Lage, sich an kleine und große Wellen anzupassen, und gibt dem Fahrer das Vertrauen, zu spielen und zu surfen - und das zu einem unglaublich attraktiven Preis.

DAS WESENTLICHE: Das SEAL ist GUNSAILS' reines Wavesegel, auch bekannt als Core Wave Sail. Das SEAL ist für einen 370er oder 400er Mast konzipiert, das Vorliek kann mit HIlfe der FRED Markierung eingestellt werden. Mit seinem hohen, kantigen Unterliek und der deutlich kantigen Outline erfüllt es alle Anforderungen an ein Wavesegel. Sein cleanes, stromlinienförmiges Äußeres fällt ins Auge, noch bevor man sich mit den Feinheiten seiner Konstruktion und Technologie beschäftigt. Das SEAL ist in zwei Varianten erhältlich: Die RE-SEAL-Konstruktion von Gun Sails, bei der recycelte Materialien zum Einsatz kommen, oder die reguläre Version, die sich durch eine auffällige Farbgebung in Rottönen mit leuchtend blauen Details auszeichnet - die Version, die wir zum Test erhalten haben.

Bei näherer Betrachtung fallen zwei Merkmale des SEAL auf. Erstens reduziert eine doppelte Mini-Latte im Top Panel das Flattern, erhöht die Achterlieksstabilität und verbessert die Gesamteffizienz des Segels. Zweitens verfügt das SEAL über ein beeindruckendes Vorliekspanel aus Dacron, das sich über die unteren drei Panels erstreckt, beginnend am Segelfuß. Dieses Panel bietet Power auf Abruf mit einem Hauch von Weichheit, so dass sich das Segel geschmeidig anpassen kann und sich beim Fahren reaktionsschnell on/off stellen lässt. Für die Konstruktion des SEAL werden verschiedene X-Ply Materialien verwendet, die strategisch über das gesamte Segel verteilt sind. Dickeres, robusteres X-Ply wird in Bereichen mit hoher Belastung verwendet, während dünneres, leichteres X-Ply in Bereichen wie dem Top des Segels eingesetzt wird, um das Schwunggewicht zu reduzieren, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Dieses durchdachte und maßgeschneiderte Design verbessert sowohl die Leistung als auch die strukturelle Integrität des Segels. Das SEAL sieht nicht nur gut aus, sondern zeichnet sich auch durch eine unkomplizierte, aber effektive Technologie aus, die außergewöhnliche Leistung bietet - und das zu einem unglaublich attraktiven Preis, den man nur schwer ignorieren kann.

LEISTUNG: Sobald man mit dem SEAL in der Hand auf das Board steigt, fühlt es sich kleiner an als seine angegebene Größe. Der kurze Gabelbaum, der gewinkelte Fuß und die gesamte Outline tragen zu diesem Eindruck bei. Für die meisten Fahrer wird dies wahrscheinlich zu einem radikaleren Fahrstil anregen, da das SEAL dazu einlädt, es bei Manövern auf einer Welle herumzuwerfen. Das SEAL bietet eine ausgewogene Kombination aus Festigkeit und Weichheit, dank des Dacron-Vorlieks, das eine gewisse Spitze absorbiert und die kräftige Kraftentfaltung abmildert. Es bevorzugt genügend Power, um dich auf Touren zu bringen. Unter Power fühlt sich das SEAL in den Händen des Fahrers am besten an - stabil, neutral und unglaublich reaktionsschnell bei Bewegungen. In der Welle behält das SEAL ein neutrales Leistungsprofil bei und ermöglicht so volle Konzentration auf Manöver. Seine kompakte Outline und sein flinkes Fahrgefühl machen die Transitions schnell und nahtlos und ermöglichen sanfte Wechsel von Bottom-Turns zu scharfen, slashigen Top-Turns im Handumdrehen. Das SEAL beweist, dass es keine großen Wellen braucht, um große, kraftvolle Manöver zu fahren. Es glänzt auch auf kleineren Wellen, wo engere, schnellere Manöver erforderlich sind. Das SEAL belohnt den Rider mit einer beeindruckenden Mischung aus Stabilität und Agilität. Das Gefühl, ein kleineres Segel in Händen zu halten, seine reaktive Natur und seine insgesamt einfache Manövrierbarkeit machen das SEAL zu einer ausgezeichneten Wahl für Fahrer, die einen proaktiven Fahrstil bevorzugen und keine Angst haben, das Rigg an seine Grenzen zu bringen.

Testbericht Windsurf Segel Surf Magazin Test Wave Seal

WIND SPECIAL TEST // SEAL 4.5 2025

Direkt und unaufdringlich 

GUNSAILS wertet seine Segel mit Materialupdates auf: robusteres und wasserabweisendes Masttaschenmaterial, überarbeitete Fußkante, verbesserter Mastfußschutz sowie verbreiterte Nähte in stark belasteten Bereichen. Das Seal erhält eine neue, um 4 cm kompaktere Outline am Schothorn, großzügige Verstärkungen und neue Mini-Latten im Top. 

AUF DEM WASSER 

Mit einem offenen Ohr für die Kunden entwickeln die Gunsails Designer Segel, die sich einfach trimmen lassen. Anweisungen folgen, etwas Vorliekspannung – und das Seal ist optimal abgestimmt. 

Die 4.5er-Version bietet einen spritzigen Start und steht mit dem 370er-Mast eher straff im Profil. Die Beschleunigung erfolgt klar und direkt über kurze Distanzen – das Rigg wirkt lebendig, dynamisch, aber gleichzeitig gut kontrollierbar. 

Das Seal lässt dem Fahrer viel Bewegungsfreiheit beim Drehen und ermöglicht es, das Segel exakt dort zu platzieren, wo man es haben will. Gewicht und Volumen liegen im Mittelfeld, das kompaktere Design im Vergleich zur Vorgängerversion ist spürbar. 

In der Welle zeigt das Seal eine ausgeprägte Neutralität – ideal, um saubere Kurven zu zeichnen, enge Turns zu fahren oder radikale Manöver zu setzen. Durch seine Steifigkeit und Zurückhaltung ermöglicht es viel Bewegungsfreiheit, bietet aber in der Kurve nicht ganz die Rückmeldung weicherer Tücher. 

FAZIT 

Mit kürzerem Gabelbaum und trockenem, direktem Fahrverhalten zeigt sich das Seal 4.5 wendig und bereit, sich mit den radikalsten Wavesegeln zu messen. Das Seal richtet sich an Waverider, die auf Surfen setzen und nach einer optimalen Kurvenführung suchen – und das zu einem fairen Preis. 

Pros: 

  • Dynamisches Fahrverhalten 
  • Große Bewegungsfreiheit 
  • Ausgeprägte Neutralität in der Welle 
  • Unaufdringlich 

Cons: 

  • Weniger Schub beim Herausbeschleunigen in Turns 

 

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