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WINDSURFING JAHRBUCH 2019 / TORRO 6.0 2019

GUNSAILS | Torro Testbericht Windsurfing Jahrbuch 2019

AN LAND Das Torro hat sich in den letzten Jahren einen beneidenswerten Ruf als ausgewogenes Allroundsegel erarbeitet. Unsere Tests der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Segel auf Freeride- bis zu Waveboards und in den entsprechenden Bedingungen eigentlich immer gut funktioniert. Für 2019 wurde das Torro in einigen Details weiter überarbeitet. Die Tube-Latte über der Gabel ist genauso verschwunden wie überflüssige Segelnähte in diesem Bereich. Diese verlaufen nun -wie bei den Wavesegeln von Gun- vom Schothorn zur oberen Masttasche, um das Profil und den Segeltwist zu stabilisieren. Positiver Nebeneffekt: Das Torro fällt über 200 Gramm leichter aus als im Vorjahr und das alles, ohne an den zahlreichen Verstärkungen zu sparen! Für alle, die auf direkteres Segelgefühl stehen und das Torro hauptsächlich im Flachwasser einsetzen, bietet Gun in den Größen über 5.3 dieses Jahr außerdem das etwas günstigere Torro FR mit Monofilm statt X-Ply im Hauptfenster an.

AUF DEM WASSER Spektakulär, wild, exotisch und vollkommen kompromisslos! Manchmal brauchen wir Superlative und wilde Sprachgebäude, um die teils gewagten Produkte zu beschreiben. Beim Torro brauchen wir diese krassen Begriffe nicht Dieses Segel ist ein solch ausgewogenes, vielseitiges und kundenfreundliches Produkt, dass es die Kategorien der kurzfristigen Aufmerksamkeit auf lange Sicht in einer Erinnerung banaler Oberflächlichkeit verschwimmen lässt. Nun Schluss mit der Philosophie und ab aufs Wasser. Das Torro liegt zwar nicht sonderlich leicht, dafür unheimlich ausgewogen in der Hand. Beim Angleiten formen das harmonische Profil und die Dacron-Bahn im Vorliek eine gut ausbalancierte Einheit, die sanften Vortrieb liefert. Auch ohne Tube-Latte über der Gabel wirkt das Torro jedoch keineswegs schwammig, sondern angenehm direkt und reagiert ohne Verzögerung auf Impulse des Riders. Im Gruppenvergleich ist die Fahrstabilität des Torro vorbildlich, dabei fährt es sich keineswegs wie ein kleines Freeridesegel, kann aber im Vergleich mit den wellenorientierten Profilen von Morpho Sails oder Sailloft mit einer stabileren Rizposition aufwarten. Diese Stabilität behält das Torro über eine sehr große Windrange und das flexible Topp twistet auch in sehr starken Böen effektiv. Wer mit dem Torro für die Welle plant, darf die Erwartungen an radikale Cutbacks nicht hochschrauben und auch zum Freestylen gibt es agilere Riggs, doch die fehlerverzeihenden Eigenschaften helfen Aufsteigern bei ersten Frontside Turns. Das Torro macht alles mit.

FAZIT Die sprichwörtlich „sichere Bank" scheint aus dem gleichen Holz geschnitzt wie das Torro, denn mit diesem Rigg macht Windsurfen einfach Spaß. Es gibt für bestimmte Bereiche bessere Produkte, doch wenn es um Vielseitigkeit geht, ist das Torro hervorragend und Schwächen hat es keine.


PLANCHEMAG SPECIAL TEST 2019 / TORRO 5.7 2019

GUNSAILS | Testbericht Torro Freemove Windsurf Segel Planchemag 2019

Das wavigste der Gruppe

Das Torro besteht zu 75 % aus X-Ply, mit engeren und leichteren Maschen im Toppbereich, das Segel hat eine relativ gestreckte Outline mit einer vernünftigen Gabelbaumlänge. Es ist auch mit einem Monofilmfenster in der FR Variante verfügbar.

AUF DEM WASSER: Das Torro liegt leicht in der Hand; wenn man die Spannung am Schothorn etwas rauslässt, bringt das nochmal extra Zug nach vorn und auf die hintere Hand und man kann auch bei Leichtwind viel Leistung abrufen. Es gehört zu den ausgeglichensten und stabilsten Segeln und bietet eine gute Mischung aus Performance und Handling, mit einer der robustesten Verarbeitung in der Gruppe. Die Schothornspannung bietet auch ein gewisses Spiel an, um das Segelprofil je nach Bedingungen und dem gewollten Fahrfeeling auf mehr oder weniger einzustellen. Es hat ein gut arbeitendes Loose Leech und eine gewisse Zurückhaltung beim Zug auf der hinteren Hand: so arbeitet es bei Wind ganz von selbst im Autopilot. Zu den Qualitäten des Torros gehört auch, dass es bei onshore Bedingungen das Wavigste der Gruppe ist, ob in Manövern oder beim Abreiten: es ist das Segel mit dem meisten OFF in der Welle, das Segel welches sich am ehesten unsichtbar macht. Auch zu bemerken ist, dass es bei starkem Wind weniger instabil ist als andere, man muss nur etwas Zug von der Hinterhand nehmen, um es im Autopilot Modus weitergleiten zu lassen. Man hat nur etwas weniger Schub am Ende eines Manövers als bei anderen. Wenn das Wasser ruppig wird, genießt man einen Hauch Softness, der es einem erlaubt, komfortabel und ruhig weiter zu surfen.

FAZIT: Dieses in robuster Bauweise gefertigte Allradsegel verbindet harmonisch Stabilität und Freiheit, um sich den gerade vorliegenden Bedingungen anzupassen; dabei ist es kraftvoll und schnell auf Flachwasser und leicht und spielerisch in der Welle. Ein Segel, welches sich perfekt mit Freewave/Freemove Boards kombinieren lässt.

+: Einsatzbereich, solide Verarbeitung, Leichtigkeit, Verhältnis Stabilität/Handling, Welle, Preis
-: nichts zu verzeichnen


WIND SPECIAL TEST 2019 / TORRO 5.7 2019

GUNSAILS | Testbericht Torro Freemove Windsurf Segel Wind Magazin 2019

EIN FUNBOARD SEGEL „Choix des testeur“

DESIGN: Die Panelaufteilung des Torro wurde leicht verfeinert. Die Fläche des Square-Ply Tuchs im Segeltopp, weich, leicht und mit Fäden durchzogen, ist vergrößert worden. Der Rest des Segels, insgesamt 75 %, besteht aus robustem X-Ply, wobei sich die Fadendichte entsprechend der Risikobereiche verändert.

AUF DEM WASSER: Wie alle GUNSAILS ist das Torro ein „schlüsselfertiges“ Segel, welches ideal eingestellt ist, wenn man sich beim Aufbau an der Trimmmarkierung orientiert. Mit der Ausdehnung des Square-Plys im oberen Bereich scheint das Torro leichter als in 2018. Was man also in Händen spürt bewahrheitet sich auch auf der Waage. Der obere Segelbereich, der gewichtsmäßig vorher schon nicht sehr auffällig war, ist jetzt noch unauffälliger. Mit seinen 178 cm Gabelbaumlänge ist das Torro auch nicht sperrig, mit seinen Abmessungen liegt es genau im Mittel der Testgruppe. Das Segel fährt effizient an ohne zu stark in den Armen zu ziehen. Danach gleitet man total einfach dahin mit einem Rigg, was sich eher stabil anfühlt. Mit ihm ist man wirklich im Kern der Disziplin angesiedelt, ein gekonnter Mix aus Segelspannung und Bewegungsfreiheit. Mit dem Torro kannst du mit gutem Speed geradeaus fahren und wenn du eine Halse fahren willst oder eine Welle runtersurfen willst, bietet dir das Torro auch diese Spielart an und wird dich nicht daran hindern. Beim reinen Wellenabreiten ist das Segel nicht das neutralste, aber es schlägt sich gut. Vor allem ist es vielseitig, das 5.7er GUNSAILS macht bei starkem Wind Punkte, weil es da von seiner guten Haltung profitiert. Bleibt zu sagen, mit dem Torro in Händen verbringst du deinen Nachmittag abwechselnd mit Geradeausschlägen, Sprüngen und Wellenritten.

FAZIT: Mit dem Torro wird die Disziplin Funboard wieder geadelt, hier bekommt man ein Segel, mit dem man in allen Bedingungen Spaß hat. Einfach die Füße in die Fußschlaufen und dann geht es los, dann ist es handlingfreundlich und sorgenfrei. GUNSAILS erfüllt dieses Pflichtenheft mit einem Rigg, was zugleich stabil auf der Geraden fährt als auch zuvorkommend in Manövern, wo man einmal die Leistung drosseln muss.

+: Vielseitig, Fahrverhalten, Geschwindigkeit, Einfachheit, Preis
-: nichts

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