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PLANCHEMAG N°403 – August/September/October

GUNSAILS | Torro 2020 Test report Planchemag

TORRO 5.7 2020
475 EUR

Kraftvoller als das 5-Latten Horizon zeigt das Torro eine robuste Verarbeitung mit viel X-Ply und einem leichteren Gitternetzmaterial im Segeltop. Es ist mit einer Tubelatte für mehr Profilstabilität ausgestattet und braucht starken Zug am Vorliek, damit sich das Loose Leech ausbildet und die Latten in der Halse umschlagen. Von 5.7 bis 6.9 gibt es auch die Torro FR Version ohne X-Ply im Hauptfenster.

Auf dem Wasser
Mit einem deutlich sichtbaren Bauch hinter dem Mast und einem etwas flacheren Profil auf der hinteren Hand und einem gleichmäßigen Twist im Achterliek fühlt sich das Torro im Angleiten und in der Beschleunigung etwas fester, steifer als der Durchschnitt an. Es hat guten Zug nach vorn mit einem ausgeglichenen Balances zwischen Mast- und Segelhand. Was auffällt ist, dass sich das Profil weniger stark deformiert als bei einer Vielzahl der Mitbewerber, es bleibt im vorderen Bereich einzementiert. Man kann dadurch auch die Segelhand entlasten, es reicht quasi nur die Hand aufzulegen, das Torro liegt gut ausbalanciert in Händen, ohne dass man bei zunehmendem Wind hinten ziehen müsste. Je mehr der Wind zulegt und böiger wird, desto mehr schätzt man seine Stabilität und Kontrolle, mit guten Amwind-Eigenschaften und einer top Endgeschwindigkeit muss man weniger Kraft in den Armen aufwenden als mit anderen Segeln.
Beim Thema Handling stellt sich das Segel beim Öffnen der Segelhand schneller neutral als andere, um die überschüssige Leistung abfließen zu lassen. Man kann somit mit eng zusammenliegenden Trapeztampen surfen und das Gleiten genießen, das Segel stellt sich wie von selbst richtig in den Wind. Allerdings macht es sich auch nicht so einfach „unsichtbar“ in den Armen als ein Onshore Wavesegel oder einige Freewavesegel, die leichter, weicher und reaktiver sind.

Fazit
Ein exzellentes Bump&Jump Segel, welches auch, dank seiner Qualitäten bei Kontrolle und Leistung im oberen Windbereich, in den Bereich Starkwind-Freeride übergreift. Obendrauf gibt es noch genug Zug nach vorn um durch Windlöcher zu kommen, was insgesamt zu einem sehr breiten Einsatzbereich beiträgt.

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