TOLLE MESSE ANGEBOTE BIS 25. JANUAR

WINDSURF FRONT WING

Front Wings für HY-FOIL FREE
Ab 359,00 € regulärer Preis 399,00 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versand
Auf Lager

Windsurf Foil für ambitionierte Ein- und Aufsteiger

Die ultimative Freeride/Freerace Foils der HY-FOIL Range werden Anfänger und erfahrene Foiler gleichermaßen begeistern. Dank der Entwicklungsarbeit einiger der erfahrensten Flugzeugingenieure Deutschlands verfügen die Flügel über eine einzigartige Effizienz, die es ermöglicht, schon bei der leichtesten Brise abzuheben. Die HY-FOILs basieren auf einem modularen System. Vier verschiedene Front Wing Größen geben dir die Freiheit, dein Foil nach deinen Vorstellungen und Fähigkeiten zusammenzustellen und zu erweitern.

900
Der Racer unter den Frontwings, High Speed bei optimaler Kontrolle, rasante Jibes aber dennoch fehlerverzeihendes Handling. Ein Flügel für fortgeschrittene Foiler, Leichtgewichte oder high wind Enthusiasten.

1050
Der Freerace-Allrounder. Schneller Lift, ausgezeichneter Speed schon im unteren Windfenster und stressfreies Handling des Foils zeichnen diesen Flügel aus. Der 1050 bietet sich für die meisten Gewichtsklassen und Könnerstufen an.

1350
Der Freerider startet schnell los und fliegt dann ultra stabil mit großer Laufruhe und viel Speed weiter. Windlöcher lassen diesen Flügel kalt. Mittelschwere Fahrer werden diese Kombination lieben.

1500
Der 1500 hat das gleiche Leistungsprofil wie der 1050, nur mit einer größeren Oberfläche, um die Schwachwindeignung zu verbessern. Ideal für schwerere Fahrer und diejenigen, die den Leichtwindbereich ihres aktuellen Foils erweitern möchten.

 

WELCHE GRÖßE SOLL ICH WÄHLEN?
Die wohl am häufigsten gestellte Frage. Prinzipiell lässt sich festhalten: Je größer der Front Wing, desto eher/leichter lässt er sich starten und desto länger bleibst du in der Luft. Umgekehrt sind kleinere Front Wings reaktionsfreudiger/wendiger und mit ihnen können auch höhere Geschwindigkeiten erzielt werden.
Dazu kommt, dass dein Foil auch zu deinem Körpergewicht passen sollte. Je leichter der Fahrer, desto kleiner der Front-Wing.
Und noch eine letzte Regel: Je fortgeschrittener der Fahrer, desto eher kann er auf einen kleineren Flügel wechseln.

TECH SPECS

Größe Fläche
(cm²)
Spannweite
(mm)
Gewicht
(kg)
Aspect Ratio Volumen
(cm³)
900 900 700 1,52 5,4 880
1050 1050 900 0,93 7,7 940
1350 1350 1036 1,26 8,0 1338
1500 1500 900 1,42 5,4 2218

TESTBERICHTE

Testbericht Foil Windsurf Surf Magazin

SURF MAGAZIN // HY-FOIL FREE 1500

Das GunSails Hy-Foil 1500 ist ein weiterer Vertreter der bewährten Hy Foil-Serie und richtet sich mit seiner großen Tragfläche vor allem an Windsurfer, die bei schwächerem Wind auf frühes Abheben, Kontrolle und Gleitleistung Wert legen.

Erster Eindruck: Schon beim Auspacken zeigt sich das GunSails Hy-Foil 1500 durchdacht. Das Foil wird in einer großzügig bemessenen und gut gepolsterten Tasche geliefert, in der alle Komponenten getrennt voneinander verstaut und geschützt werden können. Der Frontflügel erhält sogar ein eigenes Neopren-Cover, sodass man das Foil auch im montierten Zustand ohne Beschädigungsgefahr sicher abstellen kann. Das Foil-Set besteht aus einem Alumast (85 cm), einer Alufuselage und recht massiv wirkenden Flügeln aus Carbon - eine Kombination, die einen attraktiven Kompromiss zwischen Leistung und Preis bietet, allerdings auch ein etwas höheres Gewicht bewirkt. Das ist allerdings eher beim Tragen spürbar, beim Foilen so gut wie gar nicht. Die Verarbeitungsqualität überzeugt durchgehend. Die Komponenten wirken hochwertig, das Finish ist sauber, alle Teile passen wackelfrei und lassen sich schnell montieren.
Drei Schrauben verbinden jeweils Mast und Fuselage sowie den Frontflügel mit der Fuselage. Der Heckflügel wird mit zwei Torx-Schrauben befestigt. Der Tuttlebox-Adapter wird mit drei langen lnbus­Schrauben festgezogen.

Die Steifigkeit von Mast und Fuselage ist hoch, der Aluminiummast muss sich hinsichtlich der Steifigkeit nicht hinter Carbon verstecken. Die Auflageflächen der Verbindungen sind funktional, wenn auch im Vergleich zu einigen neueren Systemen etwas schmaler, was sich in einer minimal geringeren Gesamtsteifigkeit äußern könnte - in der Praxis jedoch nicht negativ auffällt.

Der 1500er Frontflügel ist mit einer Spannweite von 90 cm und einer extrem großen Profiltiefe von 20 cm gegenüber den übrigen Freeride-Größen (1050 und 1350) auffällig gedrungen gebaut. Das ungewöhnliche Flügelprofil mit seiner höchsten Dicke etwa in der Mitte der Tiefe unterscheidet sich deutlich von der sonst üblichen Tropfenform. Die Flügelkanten sind leicht angeschärft, jedoch nicht übermäßig verletzungsträchtig - mit Ausnahme der etwas kantigen, spitz zulaufenden Wingtips des Heckflügels, die in dieser Foilkategorie nach unserer Einschätzung auch etwas abgerundeter ausfallen dürften.

Auf dem Wasser: Mit einer Tragfläche von 1500 cm2 zählt das GunSails HyFoil Free 1500 zu den größeren Foils im Windsurf-Bereich. Dennoch fällt sofort auf: Es ist kein träger Schwertransporter, sondern zeigt sich lebendig, ausgewogen und durchaus sportlich.
Der Startvorgang erfolgt kontrolliert und ohne abruptes Abheben. Das Foil braucht etwas Fahrt im Halbgleiten, bevor es sanft in den Flugmodus übergeht - was besonders Anfängern oder komfortorientierten Fahrern entgegenkommt. Unterstützt durch ein bis zwei Pumpschläge lässt sich das Board zügig beschleunigen. Das Abheben erfolgt auf Wunsch mit einem kleinen Impuls aus dem hinteren Fuß sehr frühzeitig - aber ohne plötzliche Überreaktionen.

Einmal in der Luft, bleibt das Foil ruhig und berechenbar, schon bei niedrigen Geschwindigkeiten hält es sehr stabil die Flughöhe. Und auch bei zunehmendem Tempo oder stärkerem Wind bleibt das Ver halten stets kontrollierbar. Besonders positiv fällt auf, dass das Foil weder ungewollt nach oben zieht noch unkontrolliert absackt. Alle Bewegungen in der Auf /­ Ab- Achse verlaufen ruhig und kontrollierbar. Dabei veranlasst das Board im untersten Windbereich zu eher aufrechter Haltung, mit zunehmendem Wind lässt sich das Board stärker und mit sportlichem Feeling auch ankanten und du kannst dich mit Körper und Rigg deutlich nach Luv hängen lassen. Auch das Höhelaufen gelingt so sehr effektiv. Ein bisschen zittert es manchmal am Foil, wie wenn beim Angeln das Blei über welligen Sandboden driftet, doch das sind bloß kleinere Unruhen, die nur sensibelste Zehen wahrnehmen werden und weder die Kontrolle noch die Leistung beeinflussen. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten - im Test r und 35 km/h bei leichtem bis mittlerem Winddruck im 6,5er Segel – bleibt der Widerstand überraschend gering. Das Profil scheint sehr gut profiliert zu sein und erlaubt einen Speed, den man von einem 1500er Foil nicht unbedingt er warten würde.

In Manövern wie Halsen reagiert das Foil ebenfalls verlässlich und vorhersehbar. Engere Radien als klassische Powerhalsen sind durchaus möglich, wenn auch nicht extrem eng. Wer dabei aktiv steuert, wird mit stabilem Kurvenverhalten und sehr guter Geschwindigkeit durch die Halse belohnt. Auch der Fußwechsel gelingt einfach, da das Foil die Höhe konstant hält und nicht überempfindlich auf Gewichtsverlagerung reagiert.

surf-Fazit: Das GunSails Hy-Foil Free 1500 überzeugt mit einem durchdachten Aufbau, hochwertigen Materialien und einem ausgewogenen Flugverhalten. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Kombination aus frühem Abheben, hoher Kontrolle und ordentlicher Geschwindigkeit. Es spricht sowohl ambitionierte Einsteiger als auch erfahrene Freerider an, die ein vielseitiges Foil für Leichtwindtage suchen. Angesichts des attraktiven Preises bietet es ein sehr gutes Gesamtpaket.

Testbericht Foil Windsurf Surf Magazin

SURF MAGAZIN // HY-FOIL FREE 1350

AN LAND: Das besonders günstige Foil wird in einer angemessen großen Tasche mit vielen Zwischenlagen geliefert. Der Hauptflügel steckt in einem separaten Cover, das auch am montierten Foil verbleiben kann. Der Heckflügel benötigt das zum Selbstschutz kaum, denn er ist oben auf der Fuselage montiert. Die Spitzen des Heckflügels sind leicht nach oben gebogen und recht spitz. Die Hinterkante des Masts wirkt für ein Freeride-Foil recht scharf. Die Mon- tage des Foils gelingt mit einer überschaubaren Zahl an Schrauben schnell und einfach. Der Tuttle-Kopf ist ebenfalls als Adapter am Mast angeschraubt. Zur Kontrolle dieser Verschraubung muss das Foil aus dem Board genommen werden. Alle Schrauben sind in einer kleinen Plastikdose sauber sortiert gut aufgehoben.

AUF DEM WASSER: Das Hy-Foil (getestet im JP-Australia Free Foil 130) markiert den Über- gang vom sportlichen Freeriden zum Freerace. In der Startphase benötigt es nur geringfügig mehr Speed als das Starboard SuperFlyer. Sobald es fliegt, nimmt es eine recht stabile Flug- lage ein, zumindest lässt es sich mit aktiver Unterstützung, durch Belastung über die Füße, gut unter Kontrolle halten. Dabei bietet es zwar nicht ganz die sichere Eigenstabilität eines SuperFlyer oder RedWing, dafür wird es schon bei leichtester Brise auch gefühlt sehr schnell, lässt sich gut nach Luv ankanten und gleitet in Windlöchern gefühlt endlos weiter. Ganz ähnliche Eigenschaften kannst du auch in der Halse erwarten: Du kannst mit richtig viel Speed und vorgelegtem Segel reinzischen wie in eine Race Jibe oder enge Turns fahren. Das Foil ist sehr drehfreudig und ermöglicht alle Radien recht spielerisch, dabei will es aber auch et- was sauberer gesteuert werden, sonst reagiert es auf Belastungswechsel recht schnell. Die 1300 Quadratzentimeter Fläche tragen es lange und weit durch die Halse, der Foilmast ist mit 83 Zentimetern ausreichend lang für trockene Turns. Vor allem Foil-Freerider mit schon etwas Foil-Erfahrung dürften mit dem GunSails-Foil viel Spaß haben.

SURF-FAZIT: GunSails hat mit dem Hy-Foil Free ein preislich und fahrtechnisch attraktives Angebot. Die Verbindungen wirken nicht ganz so aufwendig und ausgetüftelt wie bei einigen anderen Foils, doch auf dem Wasser kann das Foil den sportlich orientierten Freerider mit guter Leistung und noch recht zahmen Flugeigenschaften überzeugen.

+ Preis, sportliches Feeling, Speed, Halsen
o Etwas sensibler zu surfen
- ./.

Testbericht Foil Windsurf Surf Magazin

SURF MAGAZIN // HY-FOIL FREE 1050

Rot wie die Feuerwehr, lässt das Foil von Gunsails nichts anbrennen. Schon der Lieferumfang ist vorbildlich: mit allen Schrauben sauber in einer Pillendose sortiert, zwei Carbon-Flügeln, alles in einer soliden Tasche. Der 85 Zentimeter lange Mast ist sehr steif in alle Richtungen und bei normalen Foilbedingungen ausreichend lang mit genügend Reserven. Diese sind aber dank des sehr gut berechenbaren Foilverhaltens kaum erforderlich. Der Flügel kommt auch bei leichtestem Wind sehr früh hoch - zwei, drei Pumpzüge reichen in der Regel - und baut dann schnell und konstant Auftrieb auf. Das erlaubt eine sportlich angekantete Fluglage mit viel Vorlage und Druck auf den Frontflügel und viel Speed bereits bei leichtem Wind. Dabei wirkt das Foil gut steuerbar, aber nicht nervös - und in der Rauf-Runter-Achse sehr berechenbar. Das Foil zählt vor allem bei Mittel-wind zu den schnellsten. In der Halse bleibt es lange oben, geht bevorzugt durch mittlere Radien, verträgt aber auch ganz gut Druck. Mit einer Distanzscheibe am Heckflügel lässt sich der Auftrieb etwas drosseln, dann reicht weniger Vorlage für eine sehr gute Kon-trolle über das Foil auch in kräftigeren Böen.

FAZIT: Top Freeracefoil.

+ Leichtwind, Speedpotenzial, Kontrolle
-  Nichts

Testbericht Foil Windsurf Surf Magazin

PLANCHEMAG SPÉCIAL TESTS // HY-FOIL FREE 1050

Gelassenheit beim Fliegen Dieses neue Aluminium-Foil wurde von einem Team deutscher Luftfahrtingenieure entwickelt und bietet einen schlanken Carbon-Flügel und ein Carbon-Stabilisator mit großer Spannweite, eine steife Fuselage und einen Kopf mit Deep Tuttle zur Befestigung. Auch ein Carbonmast ist mit diesem Fluggerät kompatibel.

AUF DEM WASSER: Es braucht etwas mehr Fahrgeschwindigkeit als die Besten, um dann mit einem lineareren, ruhigeren Steigflug und viel Seitenstabilität abzuheben, : sehr geeignet für die ersten Flüge. In der Luft ist das Gesamtgleichgewicht sehr gut, vor allem seitlich, was sofort beruhigend wirkt und vor allem Fehler beim Auftreten verzeiht. Man spürt die Unterstützung beim Steuern, das Foil ist so programmiert, dass es geradeaus fliegt, ohne zu schlingern. Natürlich fehlt es denjenigen, die verspielte Foils und Kurven mögen, an Lebendigkeit, aber dafür ist das Verhalten sehr gesund, sehr linear und somit einfacher zu steuern. Man schätzt das Verhältnis von Leistung und Gleiten mit viel Unterstützung, um Höhe zu laufen und den Flug in den Windlöchern beizubehalten, und gleichzeitig eine sehr schöne, natürliche Reisegeschwindigkeit mit wenig Wasserwiderstand. Da es keine Geräusche oder Vibrationen gibt, ist das Gleiten sehr rein und man merkt weniger, dass die Beschleunigung und die Geschwindigkeit so hoch sind. Dieses Gunsails-Foil stabilisiert schmale Bretter, um geradeaus zu surfen, und verformt sich nicht zu sehr, wenn man es mit breiteren Brettern gegen den Wind belastet, was auf eine gewisse Toleranz hindeutet. Es ist leistungsstark im niedrigen bis mittleren Windbereich und wird nur bei hohen Geschwindigkeiten etwas mehr Kraft auf dem vorderen Bein haben. Schließlich ist es sehr stabil, um die Halse bei niedriger Geschwindigkeit zu entdecken.

FAZIT: Gunsails hat mit diesem leicht zugänglichen, sehr stabilen, gleitenden und leistungsstarken Foil für weniger als 900 € einen Volltreffer gelandet. Man kann problemlos damit einsteigen und gelassen mit Airtime Halsen bei Windgeschwindigkeiten von 10 bis 20 Knoten auf große Touren gehen. Eine schöne Überraschung.

+ Preis, XL-Stabilität, Leistungs-/Gleitverhältnis, Amwind Fähigkeit, Zugänglichkeit, gute Leistung, leiser Flug.
Weniger verspielt, reagiert weniger auf die Füße, um die Flugbahn zu ändern