Bereits seit 2016 ist die Französin im GUNSAILS Team und sie bereitet sich derzeit mit großen Ambitionen auf die Saison 2020 vor. Wir trafen sie an ihrem Homespot in La Baule / Bretagne und nutzten die Gelegenheit, ihr einige Fragen zu stellen.

GUNSAILS | Lucie Hervoche
Geburtsjahr 1996 / Frankreich
Homespot Baie de La Baule
Lieblingsspot Baie de La Baule
Disziplin Slalom
Bester Move Racejibe
Lieblingssegel GS-R 6.3
Segelnummer FRA-42
Hobbies Surfen, Skaten, Ski, Triathlon
Lebensmotto Do your best and never give up!

Lucie, kannst du kurz beschreiben, was du in den letzten Jahren erreicht hast und was du aktuell in deinem Leben machst?
Ich habe im Alter von 8 Jahren mit dem Windsurfen begonnen und mit 14 Jahren mit dem Wettkampfsport. Nach 5 Jahren im Sportstudium wechselte ich aus der Olympiaklasse (RS: X) zum Slalom. Der Slalom wurde schnell zu einem wichtigen Teil meines Lebens, und ich habe gleich zu Beginn gute Ergebnisse erzielt. Ich bin dreimalige Bronzemedaillengewinnerin bei den französischen Meisterschaften (2x bei der Jugend und 1x bei den Senioren), ich habe den 2. Platz bei der Defi Wind 2018, den 4. Platz bei den IFCA-Weltmeisterschaften 2017 erreicht und stand mehrere Male auf dem Podium verschiedener Regatten. Trotz des hohen Stellenwertes, den das Windsurfen immer in meinem Leben eingenommen hat, habe ich parallel dazu studiert und bin auf dem Weg, Sportlehrer am Gymnasium zu werden.

Wie sieht deine Leidenschaft für das Windsurfen im Vergleich zu anderen Sportarten aus?
Meine Leidenschaft für das Windsurfen geht weit über alle anderen Sportarten hinaus (Laufen, Schwimmen, Triathlon), es ist gewissermaßen zu einer Sucht geworden. Windsurfen gibt mir die Möglichkeit, mich auf andere Weise auszudrücken. Wenn ich einen schlechten Tag habe oder nicht gut drauf bin und dann surfen gehe, sind alle Sorgen schnell vergessen und ich komme fröhlich, mit neuer Energie und Tatendrang vom Wasser. Ich versuche auch, ein Gleichgewicht zu finden, zwischen meinen anderen Sportarten und der Verpflichtung, Windsurfen trainieren zu "müssen", um bei Wettbewerben vorne mitzufahren. Dies ist nicht immer einfach. Durch das Windsurfen habe ich tolle Erfahrungen gesammelt, und ich hoffe, dass noch viele weitere kommen werden.

Was war dein bester Tag auf dem Wasser? Welcher der Schlimmste?
Es ist schwer, EINEN besten Tag auf dem Wasser zu nennen. Aber vielleicht war es eine meiner letzten Wave-Sessions, bei der die Bedingungen wirklich so radikal waren, dass viele Mädels und sogar einige Männer nicht aufs Wasser gegagnen sind. Ich bin trotzdem rausgegangen und war sehr stolz auf mich. Die schlimmste Session war wohl die, bei der ich mein Board und Segel verloren habe und im Meer fast ertrunkenn wäre. Zwar hat man mich gerettet, aber es war eine Tragödie, die ich nie vergessen werde.

Was sind deine Pläne für 2020? Welche Wettbewerbe stehen an?
Für 2020 möchte ich wieder zu 100 % auf die Wettkampf-Tour konzentrieren! Nachdem ich die letzten 2 Jahre wegen des Studiums seltener trainieren konnte, habe ich nur noch einen Wunsch: Meine Fähigkeiten wieder voll und ganz unter Beweis zu stellen. Ich werde an allen französischen AFF-Meisterschaften teilnehmen: 4 Etappen ! Auch die PWA-Tour steht mit zwei Etappen in meinem Kalender, in Marignane und in Portugal in Viana do Castelo. Natürlich werde ich auch wieder bei der Defi Wind mitfahren und wenn es das Budget zulässt, möchte ich Ende August an den IFCA-Weltmeisterschaft in Griechenland teilnehmen.

LUCIE BEI INSTAGRAM: @unerideuse

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