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PFLEGETIPPS

Um möglichst lang Freude an deinen Surftools zu haben, solltest du sie ausreichend und richtig pflegen. Für dein ganzes Equipment gilt: befreie es nach dem Gebrauch von Sand, Schmutz und Salzwasser. Spüle hierfür deine GUNSAILS Produkte gründlich mit Süßwasser durch und vermeide aggressive oder chemische Reinigungsmittel. Klares Wasser reicht schon aus! Auch eine übermäßige Sonneneinstrahlung beschleunigt die Abnutzung deiner Ausrüstung, daher solltest du sie vor einer direkten UV-Strahlung schützen. Wenn du also gerade eine Pause zwischen zwei Sessions machst, lege dein Equipment in den Schatten.

Im Folgenden geben wir dir für deine Rigg-Komponenten, Foil, Wing, SUP und Neoprenartikel Anleitungen und Tipps rund um die Pflege deiner GUNSAILS Produkte.

SEGEL

Besonders der Monofilm des Segels reagiert empfindlich auf übermäßige Sonneneinstrahlung, daher solltest du es bei Nichtgebrauch immer weitestgehend vor Sonne schützen. Nach erfolgreicher Session das Segel am besten abriggen und in den mitgelieferten Segelsack verstauen. Wenn du es aufgeriggt lässt, reduziere die Vorlieksspannung und stelle es vorsichtig in den Schatten – das schont sowohl Segel als auch Mast. Achte immer darauf, dass du das Segel nicht auf spitze Gegenstände ablegst und das es nicht im Wind flattert.
Vor der Überwinterung und Lagerung bis zur nächsten Saison empfiehlt sich zunächst eine gründliche Reinigung mit klarem Süßwasser. Zur Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen kann auch warmes Wasser mit einem milden Reinigungsmittel, wie zum Beispiel Spülmittel, verwendet werden. Hinterher solltest du das Segel komplett trocknen lassen, wobei auch hier gilt: nicht in der prallen Sonne! Anschließend vom Segeltop her aufrollen. Bei einer längeren Lagerung kannst du außerdem die Latten leicht entspannen.
Sollte dir bei der Reinigung ein kleiner Riss im Monofilm auffallen, empfiehlt es sich, diesen sofort mit PVC-Aufkleber oder extra Segeltape auszubessern und so einen größeren Riss vorzubeugen. Am besten lagerst du das gereinigte und aufgerollte Segel waagerecht an einem trockenen Ort, der nicht zu extremen Temperaturschwankungen neigt. Außerdem solltest Du keine schweren Gegenstände auf das Segel legen. Wenn es du es senkrecht lagern musst, dann immer mit der Masttasche auf dem Boden. Dein Segel ist so optimal verstaut und wartet auf die nächste Saison!

MASTEN UND GABELBÄUME

Auch Mast und Gabelbaum darfst du bei der Pflege des Riggs nicht vernachlässigen. Ziehe für die Reinigung des Gabelbaums das Endstück komplett heraus und spüle den Holm von innen und außen mit Süßwasser durch. So kommt es nicht zu Ablagerungen und deine Gabel kann in der nächsten Saison beim Verstellen nicht klemmen. Achte anschließend darauf, dass der Holm komplett trocken ist. Hierfür kannst du den Gabelbaum auch senkrecht aufstellen, da dadurch das Wasser gut herauslaufen kann. Bei der Lagerung deines Gabelbaums sollten die Pin-Locks rechts und links am Holm geschlossen sein und nicht offen abstehen, weil diese sonst schneller ausleiern können.
Die gleiche Pflege gilt für den Mast: damit es an der Masthülse nicht zum Verkeilen kommt, solltest du diese Stelle besonders gründlich mit klarem Wasser von Schmutz und Salzpartikeln befreien und den Mast von innen und außen durchspülen. Vermeide beim Trocknen direkte Sonneneinstrahlung und stelle den Mast besser schattig ab, da das Carbon sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagiert. Anschließend den Mast in seiner Masttasche sicher verstauen.
Die Gabelbäume und Masten solltest du stets an einem sauberen, trockenen Ort, der vor extremen Temperaturschwankungen geschützt ist, lagern.

FOIL

Wenn du eine Pause vom Foilen brauchst, lege dein Carbon-Foil zwischen den Sessions immer in den Schatten und nicht in die direkte Sonne. Achte hierbei besonders darauf, dass die empfindlichen Flügel nicht mit scharfen Kanten oder spitzem Untergrund in Kontakt kommen. Baue nach der Session das Foil auseinander und spüle jedes Teil mit klarem Süßwasser ab. Außerdem solltest du das Gewinde auf Schmutz überprüfen und es gegebenenfalls nochmals gründlich säubern. Für den Transport nach der Session als auch für eine längere Lagerung eignet sich unsere mitgelieferte gepolsterte Tasche.

WING

Lege zwischen zwei Sessions deinen Wing immer mit der Leading Edge in den Wind ab. Hierbei zeigt die Unterseite nach oben. Sichere den Wing mit Hilfe der Leash am Boden oder beschwere ihn mit einem stumpfen Gegenstand. Achtung: Vermeide sowohl beim Auf- und Abbau, während der Benutzung und bei der Lagerung Kontakt mit spitzen Gegenständen oder dem Foil. Ziehe den Wing nicht über den Boden hinter dir her, sondern trage ihn am besten an der Neutral Handle mit einer Hand.
Auch deinen Wing solltest du nach jeder Session und vor der Lagerung mit klarem Süßwasser abspülen und gut trocknen lassen. Auch hier gilt: vermeide intensive Sonneneinstrahlung! Entlüfte den Wing nach der Reinigung komplett und rolle ihn anschließend auf. Beachte hierbei: Die Fenster des Wings nicht falten oder knicken, das kann Risse verursachen. Anschließend kannst du den Wing trocken und sauber in der mitgelieferten Tasche lagern.

SUP UND PADDEL

Nach einer langen SUP-Session auf dem Wasser gilt es: Finnen abschrauben, säubern, Luft raus und richtig verstauen. Am besten kannst du das SUP-Board zunächst im aufgeblasenen Zustand mit klarem Wasser reinigen. Anschließend im Schatten trocknen lassen, denn auch hier greift übermäßige Sonneneinstrahlung das Material an. Aus dem trockenen SUP kannst du danach problemlos die Luft herauslassen und von der Nose beginnend zusammenfalten. Achtung: die Befestigung der mittleren Finne solltest du hierbei nicht knicken. Beim Falten drückst du automatisch die restliche Luft aus dem SUP-Board. Tipp: beim Zusammenklappen nochmal mit einem trockenen Tuch über die gefalteten Teile wischen.
Bei der langfristigen Lagerung empfiehlt es sich das SUP-Board leicht aufgepumpt zu lassen (ungefähr die Hälfte des Drucks) und nicht zusammen zu falten. Hierdurch vermeidest du permanente Knicke im Material. Solltest du keinen Platz für ein aufgepumptes SUP haben, kannst du das Board auch in der mitgelieferten Tasche zusammengefaltet verstauen. Achte hierbei aber darauf, dass keine schweren Gegenstände auf der Bag liegen.
Das Paddel zerlegst du je nach Typ in zwei bzw. drei Teile und entfernst auch hier Sand, Schmutz und Salzpartikel. Auch die Finnen solltest du nicht vergessen und einmal mit klarem Wasser abspülen. Am Ende kannst du Board, Paddel und Finnen problemlos in der mitgelieferten Trolley Bag verstauen – fertig!

NEOPREN

Nach einem langen Tag im Neoprenanzug möchte man diesen nach der Session meist als erstes ausziehen. Also: raus aus dem Neo und mit Süßwasser ausspülen. Achte beim An- und Ausziehen darauf, dass du den Anzug mit deinen Fingernägeln nicht beschädigst. Tipp für das Anziehen: den Neoprenanzug stückchenweise nach oben ziehen, ohne an ihm zu zerren. Mit Socken kommst du nochmal besser in die Beine des Anzugs hinein.
Für das Auswaschen drehst du den Neoprenanzug zunächst am besten auf Links und wäscht ihn mit kaltem oder lauwarmem Wasser aus. Heißes Wasser sorgt dafür, dass trotz der Weichmacher im Neopren der Anzug nach und nach spröde und hart wird. Du kannst zusätzlich auch speziellen Neoprenpfleger verwenden, das ist allerdings kein Muss. Verzichte aber auf jeden Fall auf chemische Reinigungsmittel. Achtung: nicht in die Waschmaschine, da das Neopren dabei beschädigt werden kann.
Lege den Neoprenanzug auf eine glatte Fläche oder hänge die Neoprenprodukte nach dem Ausspülen über einen breiten Holzkleiderbügel an einen schattigen Ort. Wichtig ist: nicht zum Trocknen in die Sonne hängen, denn auch Neopren reagiert auf übermäßige UV-Strahlung mit Verfall. Wenn der Neoprenanzug komplett trocken ist, solltest du für die Lagerung die Klettverschlüsse zunächst sauber aufeinander kleben, damit der Klett den restlichen Neoprenanzug nicht beschädigen kann. Für die Überwinterung bietet es sich an den Neoprenanzug entweder aufzurollen oder ihn über einen breiten Holzkleiderbügel an einem trockenen Ort zu lagern. Dieser sollte keine großen Temperaturschwankungen aufweisen. So ist dein Anzug optimal für die nächste Saison eingelagert.