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JULIAN SALMONN INTERVIEW

Hi Julian. Erstmal willkommen in der Gunsails Familie. Du giltst als eines der talentiertesten Nachwuchstalente und hast in den letzten Jahren bei den PWA Events gezeigt, dass du mit den besten mithalten kannst. Was sind deine Ziele für die anstehende Saison?
Im letzten Jahr konnte ich mich im Ranking Overall um 17 Plätze verbessern und habe 2017 mit Rang 24 abgeschlossen. Für die neue Saison 2018 will ich unbedingt unter die Top 15, besser noch unter die Top 10. Dafür trainiere ich täglich, entweder allgemeine Kraft, Koordination und Ausdauer oder natürlich am liebsten auf dem Wasser. Häufig steht an Tagen ohne Wind auch Wellenreiten auf dem Trainingsplan.

Du bist für deinen kraftvollen Stil in der Welle bekannt. Orientierst du dich am Wellenreiten oder hast du bestimmte Vorbilder?
Manche Bewegungsabläufe und Moves unterscheiden sich in beiden Sportarten erheblich, einige sind aber durchaus auch vergleichbar und ich versuche die Erfahrungen vom Wellenreiten möglichst beim Windsurfen zu nutzen bzw. mit einzubinden. Vorbilder beim Style sind sicher Marcilio Browne und Jager Stone sowie Dany Bruch hinsichtlich seiner Radikalität in den einzelnen Moves und Sprüngen.

Du lebst seit ein paar Jahren in Teneriffa, kommst aber ursprünglich aus Gießen. Wie kam es dazu?
Nach einigen Familienurlauben in Dänemark und Nordspanien stand 2012 zum ersten mal ein Urlaub in El Medano/Teneriffa auf dem Urlaubsplan der Familie. In diesem Jahr hatte ich auch Dany Bruch zum ersten Mal auf der boot in Düssseldorf kennengelernt. Er ermöglichte mir die Teilnahme an seinem Wavecamp in El Medano. Nach meinen ersten Frontloop-Erfolgen und den ersten echten Wellenritten war mir schnell klar, dass ich hier meinem Traum vom Surfprofi sehr nahe bin. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt war konnte ich meine Eltern davon überzeugen auf die deutsche Schule nach Santa Cruz zu wechseln. Über gute Freunde fand ich eine sehr nette Gastfamilie und habe meine Schulausbildung auch dort abgeschlossen. Seit dieser Zeit lebe und surfe ich mehr weniger durchgehend in El Medano auf Teneriffa.

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Welche Segel fährst du momentan aus der GUNSAILS range und warum hast du dich für das jeweilige Produkt entschieden?
Bei den größeren Segeln viel meine Entscheidung auf das performance orientierte Seal um an den Leichtwindtagen ausreichend Power zu haben. Bei den kleineren Segelgrößen werde ich das neutrale Peak einsetzen.

Welche Surfspots stehen dieses Jahr auf deiner Travelliste und auf was freust du dich am meisten?
Auf der Liste stehen neben den PWA-Terminen auch die Termine vom deutschen Windsurfcup sowie einige weitere regionale Events, z.B. die Tiree Wave classic. Teneriffa ist für Windsurfer sehr vielseitig und man findet ganzjährig eigentlich immer gute bis sehr gute Bedingungen vor. Wahrscheinlich werde ich dennoch im Winter wieder einige Wochen in Südafrika verbringen. Neben den Wettkämpfe der PWA freue ich mich auf diese Zeit am meisten, da sich auf so außergewöhnlichen Reise wie z.B. nach Kapstadt immer auch interessante Erlebnisse mit Freunden und neue Eindrücke und Erfahrungen ergeben.

Die Konkurrenz ist hoch wie nie zuvor im Waveriding, wie gestaltest du dein tägliches Training und mit welche Joker Moves willst Du bei den anstehenden Events kräftig Punkten?
Mein Trainingsplan ist sehr abwechslungsreich. Neben den täglichen Kraftübungen steht natürlich auch Ausdauer und Koordinationstraining auf dem Programm. Mental versuche ich oft die Moves in Gedanken durchzugehen und so die Abläufe zu optimieren. In den Wettkämpfen liegt mein Augenmerk, neben der sauberen Ausführung der Sprünge, hauptsächlich auf dem Wellenabreiten inkl. der passenden Manöver.


JULIAN ON INSTAGRAM: @juliansalmonn


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