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RADICAL WAVE

Das Radical Wave Segel Peak eignet sich besonders für Sideshore- und Side-Onshore-Reviere. Es ist bis 4.5 qm als 4-Latter konzipiert. Ab 4.7 wird es zum 5-Latten Segel.

KEY FACTS:
Ab 4.7 qm mit 5 statt 4 Latten
Breites Dacron Mastpanel für Dämpfung und Komfort
Überarbeitete Mastkurve für softeres Feeling
Bestes On/Off für blitzschnelle Reaktion und radikale Wellenritte
Offset Clew: Zwei versetzt angeordnete Schothornösen für individuelles Tuning,
Einstellung für Power oder Control
100 % X-Ply für extreme Beanspruchung, stabiles HD X-Ply im Top
RDM und SDM kompatibel

Ab 439,00 €

Inkl. MwSt., zzgl. Versand

Artikel für gruppiertes Produkt
Produktname Größe, qmBoom, cmLuff, cmLatten/ TubesBest MastMast cmMast, ø Bestand Preis Links
Peak 3,7 3,71443654 / 0E/S340 / 370SDM / RDM
439,00 €
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Größe, qm3,7
Boom cm144
Luff, cm365
Latten/ Tubes4 / 0
Best MastE/S
Mast cm340 / 370
Mast ØSDM / RDM
Peak 4,0 4,01473734 / 0E/S370SDM / RDM
445,00 €
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Größe, qm4,0
Boom cm147
Luff, cm373
Latten/ Tubes4 / 0
Best MastE/S
Mast cm370
Mast ØSDM / RDM
Peak 4,2 4,21503904 / 0E/S370SDM / RDM
455,00 €
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Größe, qm4,2
Boom cm150
Luff, cm390
Latten/ Tubes4 / 0
Best MastE/S
Mast cm370
Mast ØSDM / RDM
Peak 4,5 4,51543914 / 0E/S370SDM / RDM
465,00 €
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Größe, qm4,5
Boom cm154
Luff, cm391
Latten/ Tubes4 / 0
Best MastE/S
Mast cm370
Mast ØSDM / RDM
Peak 4,7 4,71603945 / 0E/S370 / 400SDM / RDM
475,00 €
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Größe, qm4,7
Boom cm160
Luff, cm394
Latten/ Tubes5 / 0
Best MastE/S
Mast cm370 / 400
Mast ØSDM / RDM
Peak 5,0 5,01664135 / 0E/S400SDM / RDM
485,00 €
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Größe, qm5,0
Boom cm166
Luff, cm413
Latten/ Tubes5 / 0
Best MastE/S
Mast cm400
Mast ØSDM / RDM
Peak 5,3 5,31714225 / 0E/S400/430SDM / RDM
495,00 €
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Größe, qm5,3
Boom cm171
Luff, cm422
Latten/ Tubes5 / 0
Best MastE/S
Mast cm400/430
Mast ØSDM / RDM
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Das Radical Wave Segel Peak eignet sich besonders für Sideshore- und Side-Onshore-Reviere. Es ist bis 4.5 qm als 4-Latter konzipiert. Ab 4.7 wird es zum 5-Latten Segel.

Im Vergleich zum Compact Wave Segel Seal ist die Outline etwas gestreckter und die Gabellänge kürzer. Dadurch wirkt es etwas gedämpfter, was gerade feinfühligen Surfern beim Wellenabreiten entgegen kommt.

Das breite Dacron Mastpanel lädt sich schnell auf, das Peak beschleunigt kraftvoll ohne Verzögerung. Gleichzeitig verleiht es dem Segel eine gewisse Softness, die auch auf Kabbelwasser angenehm abfedert.

Die hohe Fahrstabilität sorgt auch im oberen Windbereich für maximale Kontrolle.
Das macht es auch zu einem idealen Starkwindsegel.

Flo Jung meint: "Das neue Peak hat etwas mehr Drive, ohne an Neutralität zu verlieren. Eine gelungene Wave Combo."

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FAST RIGGING EASY DOING

F.R.E.D. hilft dir, die Vorlieksspannung perfekt einzustellen. Die Markierung ist oben im Segelfenster aufgebracht. Einfach den Vorliekstampen solange trimmen, bis die Faltenbildung am Achterliek (Loose Leech) die FRED Markierung erreicht.

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REDUCED BOOM LENGTH

Zwei Varianten:

  • Bei Wave und Crossover Segeln sowie unserem Freeride Segel Stream wird von der Latte über der Gabel bis zum Schothorn ein Konkavschnitt eingesetzt, dadurch wird die Strecke vom Mast bis zum Schothorn verkürzt.
  • Bei den mehr auf Leistung getrimmten Flachwassersegeln wird der RBL Schnitt direkt an der Latte über dem Schothorn vollzogen und die Öse um bis zu 12 cm nach innen versetzt.



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TOP GUARD

Eine großflächige Verstärkung am Top verhindert das Aufscheuern des am Boden liegenden Segels.


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VARIO TOP

Bei einigen Segeln wird ein Vario Top eingesetzt, dies erlaubt auch die Nutzung eines längeren Mastes. Der weiße Tampen Loop dient zum einfachen Lösen der Verstellschnalle. Der schwarze Gurtband Loop ist an jedem Segel oben angenäht. Er dient zum Einhängen des Segels, wenn du den Mast herausziehen möchtest.

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MINI BATTENS

Leichte Minibattens stabilisieren das Achterliek beim Twisten und verhindern störendes Flattern. Dadurch wird der Monofilm geschont und die Lebensdauer erhöht.




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BATTEN GUARD

PVC-Label an den Enden der Lattentasche verhindern ein Aufscheuern des am Boden liegenden Segels.  

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INTERNAL TRIM BATTEN

Das ITB Lattenspannsystem ist in die Lattentasche integriert, die Latten können gespannt im Segel verbleiben. Die Feineinstellung sorgt für einen optimalen Trimm. Das profilierte Endstück bietet zusätzlich Schutz gegen Aufscheuern der Segelkante.

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POCKET GUARD

Eine auf der untersten Lattentasche aufgenähte PVC-Litze schützt das Segel vor Abrieb beim Segelaufholen und Wasserstart.




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OFFSET CLEW

Bei den Wavesegeln sorgen zwei versetzt angeordnete Schothornösen für ein individuelles Tuning: ■ Obere Öse für mehr Power ■ Untere Öse für mehr Kontrolle.

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BOOM SETTING

Die Gabelbaumlänge ist neben dem Schothorn aufgedruckt.

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BOOM POSITION CONTROL

Die aufgedruckte Skala an der Gabelbaumaussparung gibt dir eine Orientierung für die optimale Höheneinstellung der Gabel.  




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SLEEVE VOLUMER

Das auf die Masttasche genähte PVC-Label hält die Masttasche an der Gabelbaum-aussparung wie eine Spange geöffnet und erleichtert so das Einfädeln des Mastes.

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MAST FOOT PROTECTOR

Der neue Mastfuß Protektor kann beim Aufbau zurückgestülpt werden. Die Schlaufe erleichtert das Herunterziehen des Segels. Die Startschot kann durch eine Öffnung im Protektor bequem nach innen geführt werden.

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FOOT GUARD

Alle Nähte im stark beanspruchten Unterlieksbereich werden durch eine Abdeckung geschützt. Eine über die gesamte Unterliekskante laufende PVC- Bordüre schützt vor rauhem Standlack.




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COMFORT PULLEY

Die integrierte Dreifach-Rolle mit leicht laufenden, rostfreien Messingrollen reduziert die Trimmkräfte deutlich. Die Rollen sind herausnehmbar, so dass auch ein normaler Trimmhaken eingehängt werden kann.

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MESH POCKET

Auf der Innenseite des Protektors liegt eine verschließbare Netztasche. Überschüssiger Tampen etc. kann hier verstaut werden.

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STRAP ON

Nach dem Aufrollen des Segels einfach den Gummizug befestigen und das Segel lässt sich leichter und platzsparender verstauen.

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HD X-PLY

Das neue High Density X-Ply zeichnet sich durch die höchste Fadendichte unserer verwendeten Materialien aus. Es verbindet Eigenschaften des Square Ply’s mit denen des normalen X-Ply’s. In Kombination entsteht ein widerstandsfähiges und langlebiges, aber dennoch leichtes Material. High Density X-Ply findet in den oberen Panels unserer Wave- und Freemove Segel Verwendung. Die Größe des HD X-Ply Panels ist genau auf den Einsatzbereich des jeweiligen Segels abgestimmt und ergibt eine besonders stabile Leech Konstruktion.

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TENSION FRAME

Der Tension Frame wurde für die 2017er Segelkollektion neuentwickelt. Durch die Verwendung von Multidirectional X-Ply ist die Konstruktion besonders stabil und langlebig. Der Tension Frame bildet eine funktionale Einheit mit unserer Smart Clew Construction. Der Frame nimmt die Kraft vom Clew auf und verteilt sie über die zusätzlichen Warp Lines des Materials ins Segel. Das individuelle Layout des Tension Frames unterstützt die Stabilität des jeweiligen Segelprofils. Somit verbessern sich Response und Fahrgefühl durch die gesamte Windrange. Die Stabilität der Konstruktion selbst ermöglicht langfristig, gleichbleibende Fahreigenschaften.

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SMART CLEW CONSTRUCTION

Die Smart Clew Construction zeichnet sich durch die Kombination verschiedener Materialien und deren gezielter Anordnung in unterschiedlichen Lagen aus. Somit wird ein extrem robuster und langlebiger Clew Bereich ermöglicht, ohne dabei das Segelgewicht zu erhöhen. Das je nach Segeltyp variierende Setup der Clew Construction definiert, in welche Richtung Spannung und Kraft vom Schothorn ins Segel geleitet werden und unterstützt dadurch die Profilstabilität.


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MULTIDIRECTIONAL X-PLY

Multidirectional X-Ply wird in Bereichen hoher Beanspruchung eingesetzt. Das neue Layout weist eine höhere Dichte an Polyestergarn auf und macht es noch robuster als unser herkömmliches X-Ply. Die zusätzliche Fadenrichtung ermöglicht dem Material mehr Kraft in kritischer Spannungsrichtung aufzunehmen.

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X-PLY

Der Klassiker unter den Laminaten. X-Ply reißt bei Punktbelastung nicht wie Monofilm durch, der Riss wird durch die eingelegten Fäden in seiner Ausbreitung begrenzt. Leicht, stabil, dehnungsarm und mit guter Durchsicht wird transparentes X-Ply meist im Fensterbereich der Wave und Cross Over Segel eingesetzt.

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SQUARE-PLY

Ähnlich wie X-Ply, nur werden die Fäden hier im 90 Grad Winkel angeordnet und sind auch dichter als bei normalem X-Ply. Durch die höhere Fadendichte erhöht sich die Festigkeit und wir können die Folienstärke etwas reduzieren und so Gewicht reduzieren, ohne Haltbarkeit einzubüßen.


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KEVLAR STRETCH CONTROL

Durch den gezielten Einsatz von Kevlar Warp Laminat können wir die Stretcheigenschaften jedes Segels präzise bestimmen und so für ein gleichbleibendes Segelprofil sowie mehr Response sorgen. Die extrem leichten, unidirektionalen Kevlarfäden weisen auch unter hoher Krafteinwirkung eine sehr geringe Dehnung auf und sind bei jedem Segel abhängig von seinem Einsatzbereich spezifisch angeordnet. Mit Kevlar Stretch Control wirst du dauerhaft gleichbleibende Eigenschaften und Performance in deinem Segel vorfinden.

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DOUBLE LOCK SEAMS

Doppelte Nähte bilden die stabilste Verbindung zwischen einzelnen Panels sowie unterschiedlichen Materialien. Sie werden in Stresszonen sowie in Bereichen hoher Spannung verwendet und machen dein Segel robust und langlebig.

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CROSS BATTEN CONCEPT

Wird meist bei Flachwassersegeln mit viel Fläche im Gabelbaumbereich eingesetzt. Die längste Latte des Segels geht unterhalb des Gabelbaums los und endet oberhalb des Schothorns. In diesem Bereich sitzt das meiste Profil des Segels und auch die größte Fläche. Die quer verlaufende Latte stabilisiert diesen Bereich, insbesondere auch beim Anpumpen, der Druckpunkt bleibt so stabil.


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SYMMETRICAL BATTEN SYSTEM

Durch die abwechselnde Anordnung der Segellatten auf Vorder- und Rückseite des Segels wird ein ausgeglichenes Spannungs- und Gewichtsverhältnis ermöglicht. Mit dieser Eigenschaft hast du immer das gleiche Segelfeeling, egal in welche Richtung du gerade fährst.

WINDSURFING JAHRBUCH 2018 / PEAK 5.0

GUNSAILS | Testergebnisse Windsurfing Jahrbuch 2018

AN LAND Das Peak ist im Hause GUNSAILS das Wavesegel für alle Fälle: Alles unter fünf Quadratmetern kommt dafür mit vier Latten aus, darüber gibt es fünf für mehr Profilstabilität. Die Verarbeitung bei Gun ist erste Sahne und die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Besonders das leichte Laminat in der oberen Segelhälfte soll einen topplastigen Charakter vermeiden und in Kombination mit dem beim Peak stets ausgeprägten Loose Leech für effektiven Twist sorgen. Wie alle Gun-Wavesegel kommt das Peak ohne Monofilm aus, großflächiger Einsatz von X-Ply ist hier serienmäßig. Im Vorliek gibt eine weiche Dacronbahn dem Profil genug „Luft zum Atmen“ und soll in Kombination mit dem durch die Latten vorgegebenen Bauch die Gleitleistung verbessern. Besonders interessant ist der Vergleich mit dem Stallbruder Seal, der für 2018 neu in die Gun-Familie rückt. Neben dem gedrungenen Vier-Latten- Flachprofil ist das Peak eher gestreckt, mit einem schmalen Topp und klassischer Outline.

AUF DEM WASSER Nein, so ganz federleicht trägt sich das Peak nicht zum Wasser, die zusätzlichen Gramm auf der Waage machen sich aber nur beim Tragen bemerkbar. Einmal auf dem Brett, liegt das Peak sehr ausgewogen in der Hand und macht den Weg durch die Wellen zu einer leichten Angelegenheit. Dabei zieht das Peak zwar nicht so stoisch wie das Transwave, verzeiht jedoch auch den ein oder anderen kleinen Fehler, den manch zickigeres Profil sofort mit einer Gleitpause abstraft. Wer an einem wilden Ostseetag in hundert Meter Entfernung eine Rampe ausgemacht hat, kann sich sicher sein, dass er auf dem Weg dorthin keine zwei Schleuderstürze machen muss, sondern sich mit bester Kontrolle in die Luft schießen kann. Besonders die nervösen Vier- Latten-Segel mit weniger Twist sticht das Peak hier problemlos aus, auch der weit vorne liegende Druckpunkt hilft hierbei enorm. Auf der Welle hält das Profil gut mit den radikalen Tüchern mit. In Bottom Turns bietet es ordentlichen Drive bei gleichzeitig genug Flexibilität. Allein wer extrem steile Turns in Skatestyle in die Welle fahren möchte und an der Lippe Slides, Takas oder Tweaked-Aerials zeigen muss, könnte sich vom recht weit hinunter gezogenen Unterliek und dem nie perfekten Off etwas gehindert fühlen. Zugegeben, Kleinigkeiten.

FAZIT Das Peak wird seiner Berufung als Segel für alle Fälle absolut gerecht. Es gleitet ausgewogen, ist super kontrollierbar und bietet gutes Handling. Auf Nord- und Ostsee können wir dieses Segel Fahrer aller Gewichtsklassen und Könnensstufen mit gutem Gewissen empfehlen. Das Ganze zu einem unantastbaren Preis-/Leistungsverhältnis.


SURF MAGAZIN 1-2 2018 / PEAK 4.5

GUNSAILS | Testergebnisse Windsurfing Jahrbuch 2018

Einfach eine Welle schnappen, diese nach allen Regeln der Kunst zerlegen und entspannt wieder rausfahren - das mag das Gun am Liebsten. Eine sehr harmonische und einfache Mischung aus Off und Drive macht das Segel mit zu einem der Top-Allrounder dieser Gruppe. Mit wenig Haltekräften und dem weiter vorne liegenden Druckpunkt liegt das Peak - auch schon beim Dümpeln - immer ruhig in der Hand und bietet ausreichend Angleitpower, Fahrstabilität und Vortrieb. Schnell noch über die letzte Set-Welle rausmogeln oder die Welle zum Abreiten anpumpen - dafür bringt das straffe Segel nicht die allerbesten Voraussetzungen mit, bei Sideoffshore und Leichtwind, denn beim Anpumpen twistet es oben stark und bleibt im Segelkörper recht straff. Richtig viele Mehr-PS lassen sich so nicht mobilisieren. Passiv gleitet es dagegen gut an und der Segelzug bleibt dafür im stabilen Profil, in jedem Trimm, von bauchig bis flach, immer gleich auf beide Hände verteilt - was Vorliek voraussetzt. Auch in Windböen wird es so nicht nervös und vermittelt eine super Kontrolle, auf der Welle beschleunigt es schnell und setzt Böen gut um. Das etwas höhere gefühlte Segelgewicht lässt es nicht ganz so flink wirken wie die leichtesten, es bleibt aber insgesamt ein top Allround-Segel, das man auch mit wenig Fahrkönnen bedenkenlos auf Flachwasser nutzen kann, genau so wie in masthohen Kapstadt-Kloppern.


surf-Tipp: Ein durch die Bank ausgewogenes, fahrstabiles Segel für sämtliche Wavebedingungen mit etwas weiter vorne liegendem Druckpunkt als das Seal, das auch recht straff wirkt.


WIND SPECIAL TEST 03-2018 / PEAK 5.0

GUNSAILS |  Test Peak 5.0 2018 Wind

Side Shore zu vernünftigem Preis

DESIGN: Dieses Jahr gab es kleine Anpassungen beim Peak, wie offensichtlich ein leicht verkürzter Gabelbaum, aber es behält seine grundsätzlichen Eigenschaften bei. In dieser Größe wird es von 5 Latten gehalten. Das Hauptfenster ist aus X-Ply, der obere Bereich des Segels aus Square-Ply. Der hervorragende Trimmpunkt FRED, der die richtige Vorlieksspannung angibt, ist auch an Bord.

AUF DEM WASSER: Trotz der 5 Latten liegt das Peak beim Fahren recht leicht in Händen. Die Hebelkräfte sind deutlich verringert, sicher durch den Einsatz des neuen Materials im Segeltopp seit letztem Jahr. Das Profil des Gun zieht gleichmäßig in den Händen, die hintere Hand ist leicht, aber auch nicht völlig abwesend. Hier liegt der notwendige Zug vor, den man zum Angleiten und in den meisten anderen Situationen braucht, selbst wenn es nicht unbedingt auf Onshore steht, außer bei stabilem und konstantem Wind. In der Welle bringt das Peak dank seines Profils mehr an natürlicher Neutralität im Bottom Turn mit als der Durchschnitt. Es wirkt fast nie sperrig in der Welle, auch wenn es nicht die Reaktivität und Finesse im geöffneten Zustand hat wie die Modelle mit flacherem Profil. Das Handling bleibt dennoch sehr zufriedenstellend. Die Leichtigkeit in Händen ist ihm auch nicht fremd. Die Stärke des Peak liegt in der Kontrolle die es mitbringt, sei es in den Händen als auch auf Boardebene. Fahrer, die gerne große Radien in guten Wellenbedingungen fahren, werden es mögen, vor allem in soliden Bedingungen und aus der richtigen Richtung.

FAZIT: Wie gewohnt liefert GUNSAILS ein sehr gutes Peak für Wellen bei Side Shore ab. Es richtet sich an Fahrer, die ein Segel mit leichter hinterer Hand suchen, welches einen großen Einsatzbereich abdeckt und seriös verarbeitet ist, das Ganze zu einem vernünftigen Preis.

+: Homogen, neutral, Handling, Stabilität, Preis
- : Onshore


PLANCHEMAG 10-11 2017 / PEAK 5.0

GUNSAILS |  Test Seal 5.0 2018 Planchemag

Das 5.0er Peak ist gestreckter als das Seal und hat im Topp eine Latte mehr. Die restliche Outline ist ähnlich dem Seal, mit der Einbuchtung am Schothorn, dem ausgeprägten Loose Leech und dem, zusammen mit dem North Hero, tiefsten Profil vorne. Das Peak ist aus unterschiedlichen X-Ply Materialien und hat zwei versetzt angeordnete Schothornösen, genau wie das Seal.

AUF DEM WASSER: Ausgestattet mit einem guten Profil und einem harmonischen Twist zieht das Peak beim Angleiten kraftvoll nach vorne. Die Beschleunigung ist sehr stark und die Geschwindigkeit hoch, mit gutem Höhelaufen. Man spürt das Mehr an Stabilität eines 5 Latten Segels, was auch das Gefühl vermittelt, dass das Brett bei Starkwind stabil gehalten wird. Das Peak ist performanter als seine Schwester Seal, ob in Geschwindigkeit als auch Balance allgemein. Dadurch passt es sowohl für die Welle als auch beim Bump&Jump bei Hack, um lange Schläge eingehängt im Trapez zu fahren. Dagegen ist es aber auch etwas schwerer, anstrengender und direkter als ein 4-Latter, weniger verspielt und reaktionsfreudig. Das Peak drückt auf die vordere Brettkante bei langgezogenen bottom turns, mehr nach vorne und auch vortriebsstärker als andere Segel. Es kann dadurch auch etwas schneller erlahmen, man sollte nicht zögern und an der Gabel etwas ziehen, um Druck von der hinteren Hand zu nehmen wenn man Vollgas durch die lang gezogene Kurven fährt. Man hat nicht die verspielte Art eines Seal, seinen Zug auf beiden Händen beim Aneinanderreihen von Kurven. Hier geht es mehr um langgestreckte Radien, die mit einem etwas neutraleren Profil bedient werden und mit etwas weniger Zug auf der hinteren Hand in schnellen side shore Bedingungen.

FAZIT: Ein eher vielseitiges Wave Segel welches sich zum einen in langen side shore Wellenritten als auch im Bump&Jump geradeaus bei Hack wohlfühlt. Das Peak hat mit seiner XL Power noch eine Stufe mehr an Stabilität und Leistung im Vortrieb und beim Absprung auf der Welle. Das Segel unterstützt den Fahrer etwas mehr als ein 4-Latter, ein Segel, welches weniger zappelig ist wenn man eher geradeaus surft als Wellen abreitet.