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SURF MAGAZIN 05-2019 / VECTOR 7.8 2019

GUNSAILS | Testbericht Vector Freerace Windsurf Segel Surf Magazin 2019

Gute Features muss man beim Vector nicht mit der Lupe suchen, im Gegenteil. Die untersten beiden Latten sind perfekt gegen Durchscheuern geschützt, eine Markierung im Topp-bereich hilft, den richtigen Trimm zu finden. Der Monofilm scheint solide dimensioniert, die Gabelaussparung kann per Reißverschluss verschlossen werden. Sogar im mittleren Trimm hat das GunSails richtig Kraft, es findet den Anstellwinkel quasi von alleine, lädt sich gut auf und steht überaus fahrstabil und ruhig. Zwar sind die Haltekräfte beim Geradeausfahren ziemlich hoch, aufgrund der unkomplizierten Charakteristik ist es jedoch sehr leicht, das Vector richtig schnell zu machen. Dies setzt sich auch im Grenzbereich fort – wer das wuchtige Segel konsequent festhalten kann, wird mit beeindruckendem Top-Speed belohnt. Besonders positiv: Umtrimmen ist aufgrund der tollen Windrange in einem Trimm die absolute Ausnahme. Negativ: Die bärige Grundcharakteristik kann das GunSails auch in Manövern nicht verbergen wer das Segel zu Halse oder Race Jibe ablegt, braucht eben falls Bärenkräfte, um es wieder aufzurichten.

SURF-FAZIT: Das Vector überzeugt alle Surfer, die ein unkompliziertes, schnelles und kraftvolles Segel für den Einsatz auf Freerace- und Slalomboards suchen - obendrein zu einem fairen Preis. Als Motor für sportliche Freerideboards zum Cruisen und Halsen etwas unhandlich, beim Wasserstarten ist die breite Masttasche etwas hinderlich.


WINDSURFING JAHRBUCH 2019 / VECTOR 7.8 2019

GUNSAILS | Vector Testbericht Windsurfing Jahrbuch 2019

AN LAND Das Vector ist ganz nah an echte Racesegel angelehnt Die Masttasche ist so breit, dass der komplette Unterarm darin beim Anklappen der Camber Platz findet. Von diesen stecken insgesamt drei an den unteren Latten, jeder von ihnen ist durch einen Reißverschluss leicht zugänglich. Die Gabelaussparung läsSt sich für bessere Aerodynamik verschließen. Das Achterliek ist über den beiden Schothornösen sehr weit ausgestellt. Die zweite Öse wurde sieben Zentimeter weiter nach innen versetzt. Damit lässt sich das Twistverhalten des Segels stark beeinflussen und effektiv für Leicht- oder Starkwind tunen. Beim Aufriggen sollten man schon satten Armschmalz mitbringen oder gleich eine Trimmkurbel verwenden. Hat man das Vorliek erfolgreich durchgesetzt, zeigt sich im Gabelbereich ein extrem tiefer Bauch, der darüber aber sehr schnell verschwindet. Mit der Tack-Strap lässt sich dieser Bauch noch einmal vertiefen. Dieses Segel schreit danach, das Board total überpowert auf Raumwindkurs zum nächsten GPS-Rekord zu prügeln.

AUF DEM WASSER Das Vector wirkt auf dem Weg zum Wasser ziemlich groß und schwer, dies war im Vorjahr auch schon so und konnte trotz des Einsatzes neuer, leichter Materialien im Topp nicht verhindert werden. Wer ein möglichst leichtes Rigg zum Foilen oder für wenig Wind sucht, kann jetzt an anderer Stelle weiterlesen. Die Kraftübertragung des Vector ist, ähnlich wie beim Stallbruder Sunray, deutlich gedämpft. Trotzdem scheint das klarer definierte Profir des Vector Pumpzüge etwas effektiver umzusetzen. Da der Druckpunkt recht weit unten sitzt, sollte man beim Pumpen schon ordentlich an der Gabel ziehen, kleinere Bewegungen jedoch scheinen zu verpuffen und auch der passive Übergang in die Gleitfahrt verläuft weniger flüssig. Wer sich jedoch zu zwei ordentlichen Pumpzügen durchringen kann oder sowieso genug Druck im Segel hat, kann die überragende Beschleunigung des Vector genießen. Das gut abgestimmte Profil entschärft Windspitzen und transformiert sie in Vortrieb. Im Gegensatz zu strafferen Mitbewerbern hilft die weiche Charakteristik des Vector besonders im Kabbelwasser, wo schnelle Boards sowieso schon anspruchsvoll werden und das Speedpotenzial nur mit angemessener Kontrolle zu erreichen ist. Jenes Speedpotenzial kann man problemlos als sagenhaft bezeichnen, auch wenn es subjektiv nicht so schnell wirkt, sondern eher kontrolliert und gedämpft gleitet. Das Vector ist auf der Geraden immer mit an der Spitze.

FAZIT Das Vector ist ein echtes Performancewunder und aufgrund seiner doch recht leicht zugänglichen Performance auch für all jene geeignet, die sich nicht wirklich trauen, ein echtes Racesegel in die Hand zu nehmen. Das Vector lässt euch den ganzen Tag heizen und beeindruckt mit seiner maximalen Windrange und überragenden Kontrolle.


PLANCHEMAG SPECIAL TEST 2019 / VECTOR 7.8 2019

GUNSAILS | Testbericht Vector Freerace Windsurf Segel Planchemag 2019

Gleiten und Leistung

Das 2019er Vector hat Monofilm im Topp, ein tiefes, nach vorn ausgerichtetes Profil und auch ein für diese Gruppe stark ausgeprägtes Loose Leech. Es hat zwei um 7 cm versetzte Schothornösen und 7 Tubelatten.

AUF DEM WASSER: Das Vector lässt sich einfach aufbauen, ist etwas schwerer und hat eine ziemlich breite Masttasche, die etwas schwerer aus dem Wasser kommt. Es entwickelt einen deutlichen Zug nach vorn zum schnellen Angleiten, vor allem auf der oberen Schothörnöse, mit der man eine längere Gabelbaumeinstellung hat. Das ist die perfekte Einstellung, um bei schwachem Wind übers Wasser zu kommen oder für schwerere Fahrer oder für Boards mit breitem Heck. Im Gegenzug ist es etwas nervöser, man ermüdet schneller und es wird etwas anstrengender, wenn der Wind zulegt. Mit der unteren, mehr nach innen ausgerichteten Öse lässt sich die Leistung besser kanalisieren, man hat etwas weniger Zug auf der hinteren Hand und man fühlt sich etwas entspannter, wenn man die Pferde auf Halb-und Raumkurs laufen lassen will. Die Beschleunigung wird einfacher und stärker mit einer guten allgemeinen Stabilität und einem gut arbeitenden Loose Leech. Man spürt das Segel, ohne dass es anstrengend wirkt und es erzeugt eine Top Leistung. Man muss nur die richtige Öse entsprechend den Bedingungen wählen, um nicht „zu viel“ oder „nicht genug“ in Händen zu halten. Eine Trimmeinrichtung ist eine ausgezeichnete Lösung, um die Spannung in voller Fahrt bei wechselnden Winden zu regulieren. Die Halse funktioniert gut, es ist nicht das Leichteste aber die Camber schlagen sehr gut um.

FAZIT: Es ist eines der sportlichsten der Gruppe, das Vector richtet sich an erfahrene Surfer, die ein hohes Performancelevel suchen und damit einen breiten Einsatzbereich abdecken wollen und auch die Trimmmöglichkeiten am Schothorn ausnutzen wollen. Ein weiterentwickeltes Segel.

+: Aufbau, Leistung, Einsatzbereich und Trimmmöglichkeiten, Stabilität, Response
-: Im Handling höheres Gewicht als der Durchschnitt


WIND MAG SPECIAL TEST 2019 / VECTOR 7.8 2019

GUNSAILS | Testbericht Vector Freerace Windsurf Segel Wind Mag 2019

PERFORMANCE OHNE ARM ZU WERDEN

DESIGN: Das Vector hat ein mächtiges Profil und 3 Rollen Camber. Für 2019 übernimmt es den Offset Clew, 2 versetzt angeordnete Schothornösen, wobei die untere Öse 7 cm nach innen verlegt wurde, um die Trimmmöglichkeiten zu erhöhen. Zwei Stärken an Monofilm werden eingesetzt, wobei das Square-Ply im Top aus Gründen der verbesserten Response rausgenommen wurde.

AUF DEM WASSER: Mit drei Cambern und mehr Profilspannung als das Sunray bleibt das Vector für ein Freerace Segel mit einem solchen Profil trotz allem im Aufbau handlich. Natürlich leidet das leichte Handling etwas darunter, das Vector liegt spürbar in der Hand, man sollte schon Erfahrung mit Cambersegeln mitbringen. Das Vector hat die Fähigkeit frühzeitig loszuziehen und behält auch den Dampf beim Durchfahren von Windlöchern bei. Mit seinem Drehmoment kommt es schon schnell auf Touren, aber mit den ersten Böen geht es richtig los, jetzt beschleunigt es, ohne sich bitten zu lassen. Mit seinem tief geschnittenen Unterliek und einem zusätzlichen Gurtband (tack strap), mit dem man jegliches Entweichen von Wind verhindern kann, hat das Freerace von GUNSAILS im Fußbereich wirklich genug Tuch, um die Lücke zwischen Brett und Segel zu schließen. Einmal dichtgeholt bewegt sich nichts mehr beim Vector. So regungslos auf dem Board stehend gibt es eine gute Dosis an Leistung ab, die man erst einmal verdauen muss, es ist fast etwas anstrengend. Mit sieben Tubelatten ist das Profil solide unterstützt, das GUNSAILS steckt Böen einfach weg, ohne dass man sich darauf vorbereiten müsste. Das Vector ist so auch ideal, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, umso mehr, je stärker der Wind wird. In der Halse muss man die Bewegungsträgheit eines großvolumigen Motors in Kauf nehmen.

FAZIT: Mit seinem spürbaren Zug in Händen zielt das Vector auf fortgeschrittene Surfer ab, die mit Camber gestützten Profilen Erfahrung haben. Hier geht es um Performance, weniger um leichte Handhabung. Mit seinem Verhalten im unteren Windbereich, seiner Beschleunigung und seiner Geschwindigkeit im oberen Windbereich ist das Vector am besten geeignet für ein leistungsorientiertes Board wie ein Freerace in Verbindung mit einem sportlichen Fahrer. Sein Preis ist ein Entscheidungskriterium.

+: Schwachwind, Beschleunigung, Stabilität, Preis
-: Liegt spürbar in Händen

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